SKF
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Das Nadellager (massiv) NK43/20 von SKF Wälzlager bietet kompakte Abmessungen von 43x53x20 mm für platzsparende Lagerungen direkt auf gehärteten Wellen.
Das Nadellager (massiv) NK43/20 von SKF Wälzlager ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, das für hohe radiale Belastungen bei geringem radialem Bauraum konzipiert ist. Durch den Verzicht auf einen separaten Innenring läuft der Nadelkranz unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies ermöglicht eine kompakte Konstruktion bei gleichzeitig hoher Steifigkeit. Eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung unterstützt die Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb.
Dieses einreihige Nadellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Tragfähigkeit bei minimalem radialem Bauraum gefordert ist. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen, bei denen die Welle gehärtet und geschliffen als innere Laufbahn ausgeführt werden kann. Die offene Bauform erfordert eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen und Schmierstoffverlust. Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius zulässig.
Beim Nadellager (massiv) NK43/20 dient die Welle selbst als Laufbahn. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb ist eine gehärtete und feinbearbeitete Wellenoberfläche, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt, was die Integration in standardisierte Gehäusebohrungen erleichtert.
Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 43 mm, einem Außendurchmesser von 53 mm und einer Breite von 20 mm baut das Lager radial besonders schmal. Da kein Innenring vorhanden ist, bestimmt der Durchmesser der gehärteten Welle unmittelbar den inneren Laufkreis der Wälzkörper.
Durch den Verzicht auf den Innenring spart das Lager wertvollen radialen Bauraum ein und ermöglicht den Einsatz einer steiferen Welle bei gleichem Gehäusedurchmesser. Die Welle übernimmt dabei direkt die Funktion der Laufbahn, was eine gehärtete sowie geschliffene Oberfläche erfordert.
Über eine im Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen lässt sich Schmierstoff direkt in das Lager einbringen. Weil die Bauform ungedichtet ist, muss die umgebende Baugruppe durch externe Dichtelemente vor Schmiermittelverlust und Schmutzeintrag geschützt werden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Bei der thermischen Auslegung der Lagerstelle sind stets auch die Einsatzgrenzen des verwendeten Schmierstoffs sowie der umgebenden Dichtelemente zu berücksichtigen.
Die Bezeichnung P0 beziehungsweise PN steht für die Standardtoleranzklasse nach DIN/ISO, vergleichbar mit ABEC 1. Diese Einstufung definiert die Maß- und Formgenauigkeit des massiven Außenrings und unterstützt einen passgenauen Sitz in genormten Gehäusebohrungen.
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