INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,15 € | 155,11 € |
| 20 | 16,32 € | 146,94 € |
Das zweireihige Nadellager (massiv) NA6914 -ZW von INA mit 70 mm Innenring nimmt hohe Radialkräfte bei kompaktem Bauraum auf.
Dieses Nadellager (massiv) NA6914 -ZW von INA kombiniert einen massiven Außenring mit einem passenden Innenring und zwei Nadelkränzen. Die Abmessungen mit 70 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 54 mm Breite nehmen hohe Radiallasten bei kompakter Bauweise auf. Durch die offene Konstruktion gelangt Schmierstoff ungehindert an die Wälzkörper, während der Stahlblechkäfig die Nadeln auch bei dynamischen Belastungen präzise führt.
Die Lagereinheit kommt vor allem in mechanischen Antrieben und Getrieben zum Einsatz, bei denen begrenzte radiale Einbauverhältnisse auf ausgeprägte Querkräfte treffen. Typische Aufgaben übernehmen Nadellager dieser Bauart als Loslager auf Wellenführungen, in Zwischengetrieben oder in stationären Industrieanlagen. Durch die zweireihige Ausführung verteilt sich der Kontaktdruck gleichmäßig über eine breite Fläche. Das Lager gleicht thermisch bedingte Längenänderungen der Welle ungehindert aus, da es keine Axialkräfte aufnimmt.
Dank des separaten Innenrings muss die Wellenoberfläche nicht eigens als gehärtete und geschliffene Wälzkörperlaufbahn gefertigt werden. Das vereinfacht Konstruktion und Instandhaltung deutlich, da gewöhnliche Wellensitze ausreichen. Eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen ermöglicht das gezielte Nachschmieren während des laufenden Betriebs. Für die Anwendung gilt ein spezifizierter Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius. Die genormte Toleranzklasse P0 unterstützt dabei einen gleichmäßigen Rundlauf im regulären Maschinenbau.
Massive Ringe, ein separater Innenring und zwei Nadelreihen im formstabilen Stahlblechkäfig zeichnen diese Ausführung aus. Mit 70 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 54 mm Breite nimmt das Lager von INA hohe Radialkräfte auf begrenztem Raum auf.
Das Nachsetzzeichen ZW kennzeichnet zwei nebeneinander angeordnete Nadelkränze im Lager. Gegenüber einreihigen Modellen vergrößert diese Anordnung die tragende Kontaktfläche der Wälzkörper. Dadurch verteilt sich die Last über eine breitere Lagerzone, was Kippneigungen verringert und die Belastbarkeit im Radialsitz erhöht.
Als direkte Gegenlaufbahn für die Wälzkörper macht der gehärtete Innenring ein aufwendiges Härten und Schleifen der Welle überflüssig. Die Montage wird dadurch erleichtert, da das Lager direkt auf ungehärteten Standardwellen mit 70 mm Passungsdurchmesser eingesetzt werden kann.
Über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmiermittel direkt zwischen die beiden Nadelkränze. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, erfolgt die Fett- oder Ölversorgung über das umgebende Gehäuse. Das Schmiermittel muss für den Betriebsbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt sein.
Normale Radiallagerluft (CN) bezeichnet das genormte radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Ringen im Anlieferungszustand. Sie ist auf Standardpassungen sowie normale Betriebstemperaturen abgestimmt und beugt inneren Verspannungen zwischen Innen- und Außenring nach dem Aufpressen vor.
Als reines Loslager nimmt das NA6914 -ZW ausschließlich radiale Kräfte auf und führt Wellen nicht in axialer Richtung. Treten in der Anwendung zusätzliche axiale Schubkräfte auf, muss die Welle durch ein separates Axiallager oder eine Festlagerung axial gesichert werden.
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