SKF
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Das Nadellager (massiv) RNA4907 von SKF bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 42x55x20 mm ohne eigenen Innenring.
Das einreihige Nadellager (massiv) RNA4907 zeichnet sich durch einen spanend gefertigten Außenring mit integriertem Stahlblechkäfig aus. Dieses offene Wälzlager von SKF ist für radiale Belastungen in platzkritischen Konstruktionen konzipiert. Da die Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, dient die gehärtete Welle unmittelbar als Laufbahn. Mit den Hauptabmessungen 42 mm Hüllkreisdurchmesser, 55 mm Außendurchmesser sowie 20 mm Breite eignet sich die Baueinheit für kompakte Wellenlagerungen mit normaler Radiallagerluft.
Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum nutzen diese Bauart zur Aufnahme hoher Radialkräfte bei kompakter Bauweise. Das Lager fungiert konstruktionsbedingt als reines Loslager. Einsatzbereiche finden sich vor allem im Maschinenbau bei Lagerstellen, an denen die Welle spanend bearbeitet und gehärtet werden kann. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich der Schmierstoff direkt in die Laufbahn leiten. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad.
Weil das Lager ohne Innenring ausgeführt ist, stellt die Beschaffenheit der Welle den entscheidenden Faktor dar. Die Wellenoberfläche muss gehärtet sowie geschliffen sein, um als direkte Laufbahn für die Nadelrollen zu dienen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei normaler Radiallagerluft. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Für die offene Bauform empfiehlt sich eine externe Abdichtung des Gehäuses, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser beziehungsweise Hüllkreis von 42 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm sowie eine Breite von 20 mm. Durch diese schlanken Abmessungen beansprucht die Lagerung wenig radialen Bauraum und bietet gleichzeitig eine hohe Tragfähigkeit bei industriellen Einsätzen.
Bei dieser Bauform laufen die Nadeln direkt auf der Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt. Dies spart radialen Bauraum und ermöglicht größere Wellendurchmesser bei gleichem Außendurchmesser des Gehäuses. Voraussetzung hierfür ist eine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn.
Der Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit integrierten Schmierbohrungen. Frischer Schmierstoff gelangt dadurch direkt von außen über das Maschinengehäuse zu den Nadelrollen und in den Stahlblechkäfig. Dies erleichtert die Nachschmierung im Betrieb und unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung.
Die Betriebstemperatur dieses Lagers liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzend wirken hierbei in erster Linie der verwendete Schmierstoff sowie die Formstabilität der Komponenten. Bei der Auswahl von Schmierfett oder Schmieröl sollte dieser Temperaturbereich berücksichtigt werden.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, was auch den Bezeichnungen PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus und ermöglicht einen passgenauen Sitz im Gehäuse zur radialen Führung der Welle.
Dieses Modell besitzt keine integrierten Dichtscheiben und ist als offenes Lager ausgeführt. Um das Austreten von Schmierstoff und den Eintrag von Schmutzpartikeln zu verhindern, sollte die Lagerstelle konstruktiv über externe Dichtelemente wie Wellendichtringe im Gehäuse geschützt werden.
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