IKO
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Das Nadellager (massiv) TAF9011025 von IKO bietet eine einreihige Radiallagerung ohne Innenring für platzsparende Konstruktionen bei 80x110x25 mm.
Das Nadellager (massiv) TAF9011025 von IKO ist ein offenes Wälzlager der Schwerlast-Reihe für radial hoch belastete Lagerstellen. Durch die Ausführung ohne Innenring laufen die Nadelrollen unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies ermöglicht eine radial besonders flache Bauform bei einem Wellendurchmesser von 80 mm und einem Außendurchmesser von 110 mm. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in der Laufbahn. Dank der Umfangsnut mit Schmierbohrungen lässt sich das Lager unkompliziert nachschmieren.
Dieses Nadellager eignet sich für Konstruktionen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum aufgenommen werden müssen. Da das Lager ohne Innenring ausgeführt ist, fungiert die Welle direkt als Laufbahn, was Gewicht spart und den benötigten Außendurchmesser reduziert. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Lagerungen mit begrenztem radialem Bauraum. Die offene Konstruktion erfordert eine bauseitige Abdichtung sowie eine Einbindung in die Schmierstoffversorgung der umgebenden Baugruppe.
Bei der Verwendung des TAF9011025 ohne eigenen Innenring bestimmt die Beschaffenheit der Welle maßgeblich das Betriebsverhalten. Die Wellenlaufbahn erfordert eine gehärtete und feinstbearbeitete Oberfläche, um Verschleiß zu vermeiden. Das Lager besitzt eine normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Über die im Außenring integrierte Umfangsnut und die Schmierbohrungen führen Sie Schmierstoff direkt zu. Beachten Sie zudem den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Baubreite von 25 mm ist das Lager dimensioniert. Da kein eigener Innenring vorhanden ist, entspricht das Innenmaß von 80 mm direkt dem geforderten Laufbahndurchmesser der Welle.
Durch den Verzicht auf einen Innenring spart die Lagerung radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Konstruktion. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle, wodurch ein größerer Wellendurchmesser bei gegebenem Gehäusedurchmesser möglich ist. Dies steigert die Steifigkeit der Lagerstelle, setzt jedoch eine gehärtete Wellenoberfläche voraus.
Über eine im massiven Außenring integrierte Umfangsnut sowie Schmierbohrungen wird Schmierstoff zugeführt. Dadurch gelangt Schmieröl oder Schmierfett direkt an den Stahlblechkäfig und die Nadeln. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Abdichtung gegen Schmutzeintrag und Schmiermittelaustritt über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert grundlegende Fertigungstoleranzen hinsichtlich Rundheit, Bohrungs- und Außendurchmesser. Für industrielle Standardanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe die erforderliche Passgenauigkeit und einen ruhigen Lauf.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Diese Spanne wird durch die Formstabilität der Bauteile sowie den integrierten Stahlblechkäfig bestimmt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass das Schmieröl oder Schmierfett für diese Einsatztemperaturen ausgelegt ist.
Die normale Radiallagerluft gleicht wärmebedingte Ausdehnungen im Betrieb und Pressungseffekte des Gehäuses aus, sodass sich die Wälzkörper frei bewegen können. Sie bezeichnet das herstellerseitig vorgesehene radiale Spiel im unverbauten Zustand. Die Welle muss maßlich so abgestimmt werden, dass im Betrieb ein funktionsgerechtes Lagerspiel verbleibt.