IKO
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Kompaktes Nadellager (massiv) TR708945 von IKO ohne Innenring für radiale Belastungen bei 70 mm Bohrung und 45,5 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) TR708945 von IKO ist ein offenes, einreihiges Wälzlager ohne Innenring. Durch diese Bauform laufen die Wälzkörper direkt auf der gehärteten Welle, wodurch die Lagerung radial platzsparend ausfällt. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft nimmt das Lager hohe radiale Kräfte auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Nadellager TR708945 ohne Innenring eignet sich vor allem für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum, bei denen die Welle als Laufbahn dient. Geeignet ist diese Bauart für Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau, an denen hohe radiale Kräfte auftreten und keine axiale Führung über das Lager gefordert ist. Dank der offenen Bauart lässt sich das Wälzlager direkt in ein bestehendes Schmiersystem der Baugruppe einbinden.
Für eine geregelte Schmierstoffzufuhr verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren und verteilt den Schmierstoff über den Umfang des Nadelkranzes. Da das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Anschlusskonstruktion externe Dichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Zudem muss die Wellenlauffläche gehärtet und feinstbearbeitet sein, um die Funktion des Nadelkranzes zu unterstützen.
Ein spanend gefertigter Außenring und ein einreihiger Nadelkranz ohne Innenring kennzeichnen diese Ausführung von IKO. Diese Bauart spart radialen Bauraum ein. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius geordnet in ihren Taschen.
Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 45 mm sowie einer Breite von 45,5 mm ist das Lager dimensioniert. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 passt das Wälzlager in entsprechend ausgelegte Gehäusebohrungen.
Der Verzicht auf einen Innenring ermöglicht eine flache Bauweise bei gegebenem Wellendurchmesser. Die Nadeln wälzen dabei unmittelbar auf der Wellenoberfläche ab. Voraussetzung hierfür ist, dass der betreffende Wellenzapfen gehärtet und geschliffen ist, um als vollwertige Gegenlaufbahn für die Nadelrollen zu dienen.
Der Außenring ist mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt zwischen die Nadeln und den Stahlblechkäfig. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäuse.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne deckt gängige Industrieanwendungen und thermisch beanspruchte Komponenten ab. Der verbaute Stahlblechkäfig behält in diesem gesamten Temperaturfenster seine mechanische Festigkeit und Maßhaltigkeit.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Verunreinigungen wie Späne oder Spritzwasser dürfen nicht in das Lagerinnere gelangen. Daher sollten Anwender bei der Konstruktion des Lagersitzes externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäuse vorsehen.