IKO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 5% | 217,65 € |
| 5 | 10% | 206,20 € |
Das Nadellager (massiv) GTR8310845 von IKO bietet eine kompakte Lagerung mit 83 mm Bohrung, 108 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite.
Dieses zweireihige Nadellager (massiv) GTR8310845 ist als offenes Wälzlager ohne Innenring konzipiert. Der massive Außenring führt zwei Nadelkränze und nimmt hohe Radialkräfte auf begrenztem Raum auf. Durch die Bauform ohne Innenring laufen die zylindrischen Wälzkörper unmittelbar auf der Welle. Diese Anordnung spart radialen Bauraum ein und erlaubt vergleichsweise große Wellendurchmesser bei gegebener Gehäusebohrung.
Das zweireihige Nadellager (massiv) GTR8310845 von IKO nimmt ausschließlich radiale Lasten auf und fungiert im System als reines Loslager. Die zweireihige Ausführung verteilt auftretende Kräfte gleichmäßig auf zwei parallele Nadelkränze. Da das Lager offen ausgeführt ist und über keine integrierten Dichtungen verfügt, lässt es sich über die Schmierbohrungen im Außenring flexibel mit Schmierstoff versorgen.
Bei der Verwendung ohne Innenring fungiert der Wellenzapfen direkt als Laufbahn für die Wälzkörper. Die Welle erfordert dafür eine entsprechende Oberflächengüte sowie eine ausreichende Härte, um dem Wälzkörperkontakt standzuhalten. Ein robuster Stahlblechkäfig hält die Nadeln auf Abstand und führt sie präzise. Für die Schmierstoffzufuhr steht eine Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring zur Verfügung, die für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt ist.
Das Lager weist eine Bohrung von 83 mm, einen Außendurchmesser von 108 mm sowie eine Breite von 45 mm auf. Diese Maße ermöglichen eine hohe radiale Tragfähigkeit bei schlanker radialer Bauhöhe.
Die Bauform ohne Innenring dient kompakten Konstruktionen. Die Wälzkörper rollen direkt auf der gehärteten Wellenoberfläche ab, wodurch sich größere Wellendurchmesser bei vorgegebenem Bauraum realisieren lassen.
Der Außenring besitzt eine umlaufende Schmiernut sowie Schmierbohrungen. Diese Konstruktion erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff von außen und begünstigt eine gleichmäßige Verteilung über beide Nadelreihen.
Ausgelegt ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad. Die tatsächliche Temperaturgrenze hängt im Betrieb wesentlich vom eingesetzten Schmierstoff ab.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die normale Standardtoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit. Sie definiert die im allgemeinen Maschinenbau üblichen Fertigungstoleranzen.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Nadeln in zwei getrennten Reihen und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das verringert die Reibung und stabilisiert die Nadelkörper bei Drehbewegung.