INA
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Das Nadellager (massiv) NKI42/20 von INA bietet eine kompakte Lagerung für radiale Belastungen mit 42 mm Bohrung, 57 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) NKI42/20 von INA ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit zylindrischen Wälzkörpern. Es nimmt hohe radiale Kräfte bei geringer radialer Bauhöhe auf. Durch den massiven Außenring und den mitgelieferten Innenring eignet sich dieses Bauteil für Konstruktionen, bei denen die Welle nicht als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt ist. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Nadeln gleichmäßig im Wälzkörperkranz.
Das Lager wird an Stellen eingesetzt, an denen der Einbauraum in radialer Richtung begrenzt ist und reine Radialkräfte wirken. Da es sich um ein Loslager handelt, nimmt es keine Axialkräfte auf. Die Welle kann sich im Betrieb innerhalb des Lagers axial bewegen, wodurch Längenänderungen infolge von Temperatureinflüssen ausgeglichen werden können.
Die Ausführung NKI besitzt einen herausnehmbaren Innenring. Außen- und Innenring lassen sich bei Bedarf getrennt voneinander montieren, was die Handhabung bei der Montage in beengten Verhältnissen vereinfacht. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine externe Gehäuseabdichtung den Lagerraum vor Schmutzpartikeln. Für die Zufuhr von Schmierstoff weist der Außenring eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen auf. Schmierfett oder Schmieröl gelangt auf diese Weise direkt zu den Wälzkörpern.
Das Nadellager besitzt eine Bohrung von 42 mm, einen Außendurchmesser von 57 mm sowie eine Baubreite von 20 mm. Diese Dimensionen umfassen die komplette montagefertige Einheit aus Außenring, Nadelkranz und dem zugehörigen Innenring.
Der mitgelieferte Innenring dient den Nadeln als Gegenlauffläche. Dadurch entfällt das separate Härten und Schleifen der Wellenoberfläche, sodass Wellenwerkstoffe mit dem passenden Passungssitz verwendet werden können.
Der Außenring verfügt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen. Über diese Zuführung lässt sich Schmierstoff über das Lagergehäuse direkt in den Kontaktbereich der Wälzkörper leiten, um Reibung und Verschleiß im Betrieb gering zu halten.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Dieser Bereich wird durch die Formstabilität der Stahlkomponenten und die Eigenschaften des eingesetzten Schmierstoffs bestimmt.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das Spiel zwischen Innenring, Nadeln und Außenring im Auslieferungszustand. Sie ist so bemessen, dass nach dem Einbau in Gehäuse und Welle ein passendes Lagerspiel erhalten bleibt.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit, die den Anforderungen üblicher Maschinenbauanwendungen entsprechen.
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