INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,31 € | 43,83 € |
| 35 | 4,61 € | 41,53 € |
Das Nadellager (massiv) NK60/35 von INA bietet eine kompakte Radialführung bei 60 mm Wellendurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) NK60/35 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager ohne Innenring, das direkt auf der Welle abwälzt. Durch diesen Aufbau beansprucht die Lagerung minimalen radialen Bauraum bei hoher Stabilität. Das offene Lager von INA führt die Nadeln in einem Stahlblechkäfig und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft. Die Ausführung verbindet kompakte Abmessungen mit stabiler radialer Führung.
Das Nadellager (massiv) NK60/35 nimmt hohe Radialkräfte bei geringem radialem Bauraumbedarf auf. Da die Nadeln direkt auf dem Wellenzapfen laufen, entfällt der radiale Platzbedarf für einen separaten Innenring. Das offene Lager lässt sich flexibel in bestehende Öl- oder Fettschmiersysteme einbinden. Die Konstruktion ist für einen kontinuierlichen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ausgelegt.
Bei dieser Bauform ohne Innenring dient die Welle unmittelbar als Gegenlaufbahn für die Wälzkörper. Dafür ist eine gehärtete und geschliffene Lauffläche auf der Welle erforderlich, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen lässt sich Schmierstoff im Betrieb direkt in die Rollzone nachführen. Externe Gehäusedichtungen schützen die offene Lagerstelle vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Das Lager weist einen Hüllkreisdurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 35 mm auf. Durch die schlanke Wandstärke von 6 mm im Radius eignet sich das Bauteil für sehr eng bemessene Lagersitze.
Der Verzicht auf einen Innenring ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei gleichem Gehäusedurchmesser oder eine kompaktere Gehäusebohrung bei gegebener Welle. Die Nadeln laufen direkt auf dem Wellenschenkel, was die Steifigkeit der Konstruktion erhöht. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend gehärtete und geschliffene Wellenoberfläche als Laufbahn.
Mangels integrierter Dichtungen übernehmen separate Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäuse den Schutz vor Verunreinigungen. Diese offene Bauweise ermöglicht gleichzeitig eine ungehinderte Zirkulation des Schmiermittels im Gehäuseinneren.
Eine im Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung leitet Schmierfett oder Schmieröl direkt in die Rollzone. Dadurch ist keine Schmierstoffzuführung über das Welleninnere notwendig.
Die Fertigung erfolgt mit normaler Radiallagerluft sowie in der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich im eingebauten Zustand über die Passung der Gehäusebohrung sowie den exakten Durchmesser der Welle ein.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine Formstabilität. Bei der Auslegung sollten Sie den gewählten Schmierstoff sowie externe Gehäusedichtungen auf diese Betriebstemperaturen abstimmen.
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