NA4910 -C3 Nadellager (Massiv) von INA
NA4910 -C3 Nadellager (Massiv) von INA

INA

Nadellager (Massiv) INA NA4910 -C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
72 mm
Breite
22 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Innenring
mit Innenring
Temperaturbereich
-20 bis +100 °C
Schmierung
Umfangsnut mit Schmierbohrung(en)
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,278 kg
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Nadellager (Massiv) INA NA4910 -C3
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Nadellager (Massiv) INA NA4910 -C3

Das einreihige Nadellager (massiv) NA4910 -C3 von INA bietet mit Innenring und 50x72x22 mm hohe radiale Tragfähigkeit bei vergrößertem Lagerspiel.

Das Nadellager (massiv) NA4910 -C3 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für kompakte Einbauräume mit hohen radialen Belastungen. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 22 mm eignet sich das Bauteil für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau. Das Fabrikat von INA verfügt über einen massiven Außenring sowie einen separaten Innenring. Durch die Ausführung in Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 passt das Lager in standardisierte Gehäuse und Wellenaufnahmen.

Wofür eignet sich das Nadellager (massiv) NA4910 -C3 im Maschinenbau?

Dieses massive Nadellager nimmt hohe Radialkräfte bei minimalem radialem Bauraum auf. Durch die niedrige Bauhöhe ermöglicht es platzsparende Konstruktionen, während der separate Innenring den Einsatz auf ungehärteten Wellen erlaubt. Eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen erleichtert die kontinuierliche Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb.

Was bedeutet die Lagerluft C3 beim Nadellager NA4910?

Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht Maßänderungen aus, die durch Erwärmung im Betrieb oder feste Presssitze auf Welle und Gehäuse entstehen. Als offenes Bauteil ohne eigene Dichtelemente greift der Schutz vor Schmutz über die umgebende Konstruktion. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad.

Welche Maße hat das Nadellager (massiv) NA4910 -C3?

Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Gesamtbreite von 22 mm eignet sich das Lager für radiale Bauräume mit hohen Traglastanforderungen. Die Abmessungen ermöglichen die Montage mit Innenring direkt auf der Welle ohne gesonderte Oberflächenhärtung.

Warum verfügt das Nadellager NA4910 -C3 über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung?

Die außenliegende Umfangsnut und die Schmierbohrungen dienen der Nachschmierung direkt über das Lagergehäuse. Schmierfett oder Schmieröl gelangt so ohne Umwege an den Nadelkranz und die Laufbahnen. Das reduziert den Reibungswiderstand, unterstützt die Wärmeabfuhr und vereinfacht die regelmäßige Wartung in geschlossenen Maschinenkonstruktionen.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Nadellager einsetzen?

Der zulässige Einsatzbereich für dieses Lager liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch den verbauten Stahlblechkäfig sowie die Maßhaltigkeit der Lagerkomponenten. Für Anwendungen innerhalb dieser thermischen Grenzen bietet die Ausführung eine stabile Führung der zylindrischen Wälzkörper.

Wann ist ein Nadellager mit Innenring erforderlich?

Ein Nadellager mit Innenring wird gewählt, wenn die Welle selbst nicht als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt werden kann. Der Innenring übernimmt die Laufbahnfunktion vollständig. Dadurch entfällt eine Oberflächenhärtung der Welle, was Fertigungsaufwand reduziert und die Montage in Werkstatt oder Instandhaltung erleichtert.

Wie muss das offene Nadellager abgedichtet werden?

Weil das Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, übernimmt die Gehäusekonstruktion die Abdichtung. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe schützen das Lagerinnere vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und halten zugleich den erforderlichen Schmierstoff im Lagerbereich.

Welche Toleranzklasse weist das Lager auf?

Gefertigt ist dieses Modell nach der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus und ermöglicht die problemlose Austauschbarkeit mit Lagern identischer Baureihen in der Serienfertigung und Instandsetzung.

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