INA
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Kompaktes einreihiges Nadellager (massiv) NA49/22 -C3 von INA mit Innenring (22x39x17 mm) und C3-Lagerluft für hohe Radialbelastungen bei begrenztem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NA49/22 -C3 von INA ist ein einreihiges Wälzlager mit Innenring, das für radial hoch beanspruchte Konstruktionen entwickelt wurde. Durch die Abmessungen von 22 mm Bohrung, 39 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite eignet sich diese Baueinheit für Konstruktionen mit geringem radialem Einbauraum. Der massive Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung, was das Nachschmieren erleichtert. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Nadeln im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad.
Diese Lagerausführung findet vorrangig als Loslager Verwendung, wenn bei schlanker Bauhöhe hohe Radialkräfte wirken. Typische Einsatzmöglichkeiten ergeben sich im allgemeinen Maschinenbau bei geringen radialen Bauräumen. Da diese Ausführung einen Innenring mitbringt, muss die Welle nicht gehärtet oder feingeschliffen sein, was die Fertigung der Anschlussbauteile erleichtert.
Das Nachsetzzeichen -C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Dieser vergrößerte Spielraum ist vorteilhaft, wenn feste Passungssitze auf Welle oder Gehäuse das Radialspiel nach dem Einpressen verringern. Auch bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring gleicht die C3-Luft die Ausdehnung aus. Da es sich um ein offenes Lager handelt, dient eine externe Dichtung am Gehäuse dem Schutz vor Verunreinigungen.
Mit einer Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 39 mm sowie einer Breite von 17 mm bietet die Reihe NA49 eine hohe radiale Tragfähigkeit bei geringem Außendurchmesser und erlaubt eine platzsparende Konstruktion in kompakten Gehäusen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Nadeln und Laufbahnen gleicht thermische Dehnungen im Betrieb aus und beugt Verspannungen vor, falls Innen- oder Außenring durch feste Einpassung verformt werden.
Dank des Innenrings muss die Gegenwelle nicht gehärtet oder als Wälzkörperlaufbahn geschliffen werden. Das Lager lässt sich direkt auf Standardwellen montieren. Zudem können Innen- und Außenring samt Nadelkranz bei der Montage getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse aufgebracht werden.
Über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen im massiven Außenring wird Schmierstoff direkt in das Lagerinnere geleitet. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, ist im Gehäuse eine externe Abdichtung erforderlich, um das Schmiermittel zu halten und Schmutz abzuwehren.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad. Innerhalb dieser Grenzen arbeiten der Stahlblechkäfig und die Lagerringe formstabil. Voraussetzung ist, dass auch der eingesetzte Schmierstoff für den geplanten Temperaturbereich geeignet ist.
Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Nadellager der industriellen Standard-Genauigkeitsklasse, die für gängige Anwendungen im Maschinenbau die erforderliche Maß- und Rundlaufgenauigkeit sicherstellt.
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