SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,12 € | 21,19 € |
| 25 | 2,24 € | 20,07 € |
| 50 | 3,34 € | 18,97 € |
Das Nadellager (massiv) NK22/16 von SKF bietet mit den Abmessungen 22x30x16 mm eine kompakte, hoch belastbare Radiallagerung direkt auf der Welle.
Das Nadellager (massiv) NK22/16 kommt als einreihiges Wälzlager überall dort zum Einsatz, wo bei minimalem radialem Bauraum hohe Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Da die Ausführung auf einen separaten Innenring verzichtet, laufen die zylindrischen Wälzkörper unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies ermöglicht eine platzsparende Konstruktion mit geringem Gewicht. Gefertigt nach Normaltoleranz P0/PN bietet die Einheit maßgenaue Laufeigenschaften für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Diese massive Baureihe eignet sich vor allem für Baugruppen, die hohe radiale Tragfähigkeit auf engstem Raum verlangen. Durch den spanend hergestellten Außenring bleibt das Lager auch unter dynamischen Belastungen formstabil. Da es reine Radialkräfte aufnimmt, fungiert es im Gesamtsystem typischerweise als Loslager. Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein geführter Stahlblechkäfig, der für einen geordneten Lauf im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad sorgt.
Beim Einbau ohne Innenring dient der Wellenzapfen selbst als innere Laufbahn. Erforderlich ist daher eine gehärtete und feinbearbeitete Wellenoberfläche, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Als offene Bauform ist die Lagerstelle gegen das Eindringen von Schmutz zu schützen und kontinuierlich zu versorgen. Der Außenring verfügt hierfür über eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung, wodurch Schmierfett oder Schmieröl direkt an die Nadeln gelangt.
Das Lager weist einen Hüllkreis-Innendurchmesser von 22 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Breite von 16 mm auf. Der Innendurchmesser von 22 mm entspricht dem erforderlichen Laufbahndurchmesser auf der Welle, da diese Variante ohne separaten Innenring montiert wird.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Konstruktion. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle, wodurch sich bei gleichem Wellendurchmesser ein kleinerer Gehäusedurchmesser realisieren lässt. Voraussetzung ist eine geschliffene und gehärtete Wellenlaufbahn.
Der spanend gefertigte Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut sowie einer radialen Schmierbohrung ausgestattet. Über diese Öffnung gelangt Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäuse gezielt zwischen Käfig und Nadeln. Das offene Design erlaubt einen ungehinderten Schmierstoffaustausch.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad. Diese Grenzen werden durch den Stahlblechkäfig und den Werkstoff der Lagerkomponenten bestimmt. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der diese thermischen Anforderungen im Einsatzfenster erfüllt.
Ausgelegt mit normaler Radiallagerluft (CN), entspricht das Lager der Standardtoleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1). Das effektive Betriebsspiel stellt sich nach dem Einpressen des Außenrings in das Gehäuse und dem Einführen der passend tolerierten Welle ein.
Nein, massive Nadellager dieser Bauart dienen ausschließlich der Aufnahme radialer Belastungen. Sie führen die Welle in axialer Richtung nicht und wirken im Lagersystem als Loslager. Axiale Kräfte müssen Sie durch zusätzliche Festlager oder axiale Anlaufscheiben abstützen.
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