SKF
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Das Nadellager (massiv) NA4900 .2RS von SKF bietet mit 10x22x14 mm eine kompakte, beidseitig abgedichtete Lösung für radiale Lasten.
Das einreihige Nadellager (massiv) NA4900 .2RS von SKF nimmt radiale Kräfte bei besonders geringem radialem Bauraum auf. Durch den integrierten Innenring mit 10 mm Bohrungsdurchmesser eignet sich das Wälzlager für Wellenkonstruktionen, die nicht als gehärtete und geschliffene Laufbahn ausgeführt sind. Eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung im massiven Außenring mit 22 mm Außendurchmesser erleichtert die gezielte Nachschmierung im laufenden Betrieb.
Konstruktiv verbindet das Wälzlager einen massiven Außenring mit einer Baubreite von 14 mm mit einem präzise abgestimmten Innenring sowie einem stabilen Stahlblechkäfig. Diese Ausführung stellt eine gehärtete Laufbahn für die zylindrischen Nadelrollen bereit, sodass die Welle selbst keine spezielle Oberflächenhärtung benötigt. Als rein radial wirkendes Lager führt die Einheit keine axialen Belastungen, weshalb für die axiale Führung der Welle separate Anschläge oder Anlaufscheiben einzuplanen sind.
Die beidseitig integrierten Lippendichtungen aus Elastomer dienen dazu, das Lagerinnere vor dem Eintritt von Schmutz sowie Staubpartikeln zu bewahren und Schmierstoffverluste an den Dichtlippen zu minimieren. Zusammen mit dem geführten Stahlblechkäfig und der normalen Radiallagerluft deckt diese Lagereinheit einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad ab. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Bauteil die Vorgaben für bewährte Präzisionsanwendungen im Maschinenbau.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 10 mm an der Bohrung des Innenrings auf. Der Außendurchmesser beträgt 22 mm, die Gesamtbreite liegt bei 14 mm. Durch diese Proportionen ermöglicht das Bauteil sehr platzsparende Konstruktionen bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit.
Das Nachsetzzeichen .2RS kennzeichnet eine beidseitige Berührungsdichtung aus elastomeren Dichtlippen. Diese Bauweise wirkt dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in das Wälzlager entgegen und reduziert zugleich den Austritt von Schmierstoff im Betrieb.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad. Dieser Bereich wird maßgeblich durch das Zusammenspiel des massiven Außenrings, des Stahlblechkäfigs sowie der Dichtungswerkstoffe bestimmt.
Ein Innenring kommt zum Einsatz, wenn die Welle nicht als gehärtete und feingeschliffene Gegenlaufbahn ausgeführt werden kann. Die Nadeln laufen direkt auf dem präzisen Innenring, wodurch aufwendige Oberflächenbehandlungen an der eigentlichen Welle entfallen.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut sowie Schmierbohrungen versehen. Über entsprechende Bohrungen im Gehäuse lässt sich Schmierstoff direkt in den Bereich der Wälzkörper einbringen, ohne das Lager demontieren zu müssen.
Das Modell ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Es bietet damit die im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau übliche Maß- und Rundlaufgenauigkeit.
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