NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,15 € | 21,98 € |
| 35 | 2,32 € | 20,81 € |
Das Nadellager (massiv) NKS32 von NTN bietet mit den Maßen 32x47x22 mm eine radial hoch belastbare, platzsparende Lagerung ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) NKS32 von NTN ist ein kompaktes, einreihiges Wälzlager für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 32 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 22 mm nimmt das Modell hohe Radialkräfte auf. Da diese Variante ohne Innenring ausgeführt ist, laufen die Nadeln direkt auf der Welle. Dies ermöglicht eine besonders schlanke Bauweise im allgemeinen Maschinenbau.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo bei geringem radialem Einbauraum hohe Radialkräfte wirken. Typische Einsatzbereiche liegen in kompakten Industrieantrieben und Baugruppen mit hoher Leistungsdichte. Da das Modell als offenes Lager konzipiert ist und ohne eigene Schmierbohrung gefertigt wird, lässt es sich flexibel in bestehende Öl- oder Fettschmiersysteme einbinden. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Weil das Lager ohne Innenring montiert wird, dient die Welle unmittelbar als Gegenlaufbahn für die Nadeln. Aus diesem Grund muss der Lagersitz auf der Welle gehärtet und feinstbearbeitet sein. Die offene Bauform bedingt zudem, dass das Lager über die umgebende Gehäusekonstruktion vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit geschützt wird. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich das Modell für präzise Standardanwendungen in der Industrie.
Die Hauptabmessungen betragen 32 mm im Innendurchmesser (Hüllkreis der Nadeln), 47 mm im Außendurchmesser und 22 mm in der Baubreite. Durch den Verzicht auf einen Innenring baut das Lager radial sehr niedrig. Das spart wertvollen Einbauraum, während die Konstruktion gleichzeitig für hohe radiale Lasten ausgelegt bleibt.
Der Verzicht auf einen Innenring ermöglicht eine kompakte Bauweise und erlaubt bei gegebenem Gehäusedurchmesser eine stärkere, biegesteifere Welle. Voraussetzung dafür ist eine gehärtete und geschliffene Wellenoberfläche, die direkt als Laufbahn dient. Konstrukteure erzielen so eine hohe Steifigkeit der Lagerung bei minimalem radialem Platzbedarf.
Da dieses einreihige Nadellager ohne eigene Schmierbohrung und ohne integrierte Dichtungen gefertigt wird, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die umgebende Konstruktion. Sie können das Wälzlager je nach Anlagenkonzept in einen zentralen Ölkreislauf einbinden oder bei der Montage mit einem geeigneten Schmierfett versehen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Bereich maßgeblich durch den verbauten Stahlblechkäfig sowie die thermische Stabilität des Lagerstahls. Für den sicheren Dauerbetrieb muss auch das eingesetzte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben sein.
Diese Angabe bezeichnet die Standard-Genauigkeitsklasse für Wälzlager nach internationalen Normen. Sie definiert die zulässigen Toleranzen bezüglich Rundlauf und Maßhaltigkeit des Außenrings. Für die meisten industriellen Anwendungen bietet die Toleranzklasse P0 eine bewährte Führungsgenauigkeit bei standardisierten Gehäusepassungen.
Das Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Bei Lagern ohne Innenring wird das wirksame Betriebsspiel im eingebauten Zustand maßgeblich durch das Toleranzfeld des Wellendurchmessers bestimmt. Eine exakte Maßhaltigkeit des Wellenzapfens ist daher entscheidend für den spielfreien und ruhigen Lauf.