NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,76 € | 33,55 € |
| 35 | 3,52 € | 31,79 € |
Das Nadellager (massiv) NK60/35 R von NTN nimmt hohe Radialkräfte auf 60 mm Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraum ohne eigenen Innenring auf.
Das einreihige Nadellager (massiv) NK60/35 R von NTN zeichnet sich durch seinen spanend gefertigten Außenring mit Borden sowie den Verzicht auf einen Innenring aus. Bei Abmessungen von 60 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite laufen die Nadeln direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Diese Bauart ermöglicht kompakte Konstruktionen mit hoher radialer Belastbarkeit bei geringem radialem Einbauraum im Maschinen- und Getriebebau.
Das Wälzlager nimmt bei begrenztem radialem Bauraum hohe Radialkräfte auf. Da die Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, übernimmt der Wellenzapfen die Funktion der inneren Laufbahn. Konstruktionen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau nutzen diesen Aufbau zur gezielten Bauraumreduzierung. Durch die Loslagerfunktion gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle im Lager selbst aus, nimmt jedoch keine axialen Kräfte auf.
Weil dieses offene Lager ohne Innenring ausgeführt ist, muss die Gegenlauffläche auf der Welle gehärtet und feinstbearbeitet sein. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad Celsius. Für eine Schmierstoffversorgung verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Dadurch leiten Sie Schmierfett oder Schmieröl direkt in die Laufbahn ein, was den Verschleiß mindert und den Dauerbetrieb unterstützt.
Das Lager weist einen Hüllkreis- beziehungsweise Bohrungsdurchmesser von 60 mm auf, der Außendurchmesser misst 72 mm und die Baubreite beträgt 35 mm. Da kein separater Innenring vorhanden ist, entspricht der Bohrungsdurchmesser dem erforderlichen Nenndurchmesser der Welle, auf der die Nadeln des Lagers abrollen.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein und erlaubt die Verwendung größerer Wellendurchmesser bei gegebener Gehäusebohrung. Die Welle dient in diesem Fall direkt als Laufbahn. Voraussetzung für diese Bauform ist eine gehärtete und feinstbearbeitete Wellenoberfläche, um den Belastungen der Nadeln standzuhalten.
Der massive Außenring ist mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen versehen. Dieses Merkmal gestattet das Nachschmieren mit Schmieröl oder Schmierfett direkt von außen durch das Gehäuse. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, empfiehlt sich für den Schmierstofferhalt eine externe Abdichtung der Baugruppe.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollten Sie sicherstellen, dass der gewählte Schmierstoff ebenfalls für den geplanten Temperaturbereich geeignet ist.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse von Wälzlagern nach internationalen Richtlinien. Sie definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen der Bauteile. Für allgemeine Industrieanwendungen und Getriebe bietet diese Normaltoleranz eine definierte Genauigkeit für den Rundlauf.
Nein, dieses einreihige Nadellager ist ausschließlich für radiale Lasten ausgelegt und fungiert als Loslager. Es ermöglicht axiale Verschiebungen der Welle im Gehäuse, wie sie durch thermische Längenausdehnung entstehen. Treten in der Konstruktion Axialkräfte auf, müssen separate Axiallager ergänzt werden.