NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,48 € | 9,16 € |
| 50 | 0,97 € | 8,67 € |
| 100 | 1,44 € | 8,20 € |
Das Nadellager (massiv) NK22/20 R von NTN bietet eine kompakte, hochbelastbare Radiallagerung ohne Innenring für gehärtete Wellen mit 22 mm Durchmesser.
Das einreihige Nadellager (massiv) NK22/20 R kommt überall dort zum Einsatz, wo bei minimalem radialem Bauraum hohe Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Da die Konstruktion ohne eigenen Innenring auskommt, laufen die zylindrischen Wälzkörper direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart Bauraum und Gewicht. Das offene Wälzlager besitzt eine Umfangsnut mit Schmierbohrung am massiven Außenring, was die gezielte Nachschmierung im laufenden Betrieb erleichtert.
Dieses Wälzlager fungiert vor allem als Loslager, wenn Wellen keine axiale Führung durch die Lagerstelle verlangen. Durch die Baubreite von 20 mm und den Außendurchmesser von 30 mm nimmt die Baugruppe Radiallasten auf engem Bauraum auf. In Verbindung mit einer entsprechend bearbeiteten Wellenlaufbahn eignet sich das Lager für kompakte Lagerstellen mit vorwiegend radialen Belastungen.
Bei der Verwendung ohne Innenring fungiert die Welle unmittelbar als Gegenlaufbahn der Wälzkörper. Achten Sie darauf, dass der Wellenzapfen im Durchmesser 22 mm geschliffen und gehärtet ausgeführt ist. Das Modell entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und besitzt normale Radiallagerluft. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Nadeln auch bei dynamischen Belastungen präzise. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion vor Schmutzeintritt.
Das Lager weist einen Hüllkreis- beziehungsweise Bohrungsdurchmesser von 22 mm auf, in dem die Nadeln die Welle umschließen. Der Außendurchmesser des massiven Außenrings beträgt 30 mm, die Lagerbreite liegt bei 20 mm. Diese Dimensionen definieren den notwendigen radialen sowie axialen Einbauraum im umgebenden Maschinengehäuse.
Die Ausführung ohne Innenring reduziert den radialen Platzbedarf auf ein Minimum, da die Nadeln direkt auf der Welle abrollen. Dies ermöglicht kompaktere Gehäuseabmessungen und größere Wellendurchmesser bei gleicher Baugröße. Voraussetzung für den Einsatz ist eine gehärtete und feinbearbeitete Lauffläche auf der Welle, die den Wälzkörpern als Laufbahn dient.
Zur Zufuhr von Schmierstoff verfügt der Außenring über eine außenliegende Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt von außen über das Gehäuse in den Bereich der Wälzkörper einbringen. Dies unterstützt eine gleichmäßige Verteilung des Schmiermittels und erleichtert wiederkehrende Wartungsintervalle in der Anlage.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Bauteile aus Wälzlagerstahl sowie der integrierte Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit. Bei der Festlegung der Einsatzgrenzen ist stets auch der Temperaturbereich des verwendeten Schmierstoffs zu berücksichtigen.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet den Standard-Genauigkeitsgrad für Industrie-Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß- und Formabweichungen der Ringe. Für den Großteil aller allgemeinen Anwendungen im Maschinenbau und in der Antriebstechnik ist diese Genauigkeitsstufe passend dimensioniert.
Der Käfig aus Stahlblech trennt die Wälzkörper voneinander, verhindert den direkten Kontakt der Nadeln und führt diese achsparallel durch die Lastzone. Zudem hält er die Nadeln unverlierbar im Außenring. Dies erleichtert die Montage der montagefertigen Einheit und sorgt für einen ruhigen Lauf bei radialer Beanspruchung.