NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,52 € | 9,88 € |
| 25 | 1,04 € | 9,36 € |
| 50 | 1,56 € | 8,84 € |
Das Nadellager (massiv) NK19/16 R+1R15X19X16 von NTN bietet eine kompakte Lagerstelle mit Innenring bei Abmessungen von 15x27x16 mm.
Das Nadellager (massiv) NK19/16 R+1R15X19X16 ist ein einreihiges Wälzlager, das hohe Radialkräfte auf engem Bauraum aufnimmt. Die Ausführung von NTN Nadellager verfügt über einen massiven Außenring sowie einen separaten Innenring mit 15 mm Bohrung. Durch den Außendurchmesser von 27 mm und eine Baubreite von 16 mm eignet sich diese Einheit für Konstruktionen, bei denen herkömmliche Rollenlager zu viel radialen Bauraum beanspruchen würden. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln auf gleichmäßigem Abstand.
Typische Einsatzbereiche liegen in kompakten Bauräumen, in denen vorwiegend radiale Belastungen auftreten. Da Nadellager konstruktionsbedingt keine axialen Kräfte übertragen, fungiert das Bauteil als reines Loslager. Die Kombination aus Außen- und Innenring ermöglicht den direkten Einbau auf Wellen, deren Oberfläche nicht als Wälzkörperlaufbahn ausgeführt ist. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad arbeitet das Lager innerhalb der vorgesehenen Spezifikationen.
Der Innenring erleichtert die Montage, da die Welle keine gesonderte Härtung oder Bearbeitung als Laufbahn benötigt. Der Außenring ist mit einer Umfangsnut samt Schmierbohrung versehen, über die Schmierstoff von außen direkt zwischen Käfig und Nadeln gelangt. Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Lagerstelle durch das umgebende Gehäuse vor Schmutz geschützt werden. Die Fertigung erfolgt in Standardtoleranz nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Mit einem Innendurchmesser von 15 mm am Innenring, einem Außendurchmesser von 27 mm am Außenring sowie einer Breite von 16 mm baut die Konstruktion radial flach. Dadurch eignet sich das Lager für Wellenlagerungen mit begrenztem radialem Einbauraum.
Der Innenring dient als Laufbahn für die Wälzkörper, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder feingeschliffen werden kann. Dadurch entfällt eine spanende oder thermische Nachbearbeitung des Wellenzapfens, was den Einbauaufwand reduziert.
Zur Schmierstoffzufuhr besitzt der massive Außenring eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich so direkt in den Wälzkörperbereich leiten. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, übernimmt die Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen Austritt von Schmiermittel.
Die Kennzeichnung steht für die normale Standardtoleranz bei Maß- und Laufgenauigkeit. Sie deckt gängige Industrieanforderungen ab, sodass das Lager ohne spezielle Sonderpassungen in standardisierte Gehäusebohrungen und auf Wellen montiert werden kann.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +100 Grad. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffpaarung und den Stahlblechkäfig bestimmt. Bei der Konstruktion ist auf ein Schmiermittel zu achten, das für diese Temperaturspanne ausgelegt ist.
Nadellager dieser Bauart nehmen ausschließlich Radiallasten auf und bieten der Welle in axialer Richtung freie Verschiebbarkeit als Loslager. Treten in der Anwendung zusätzliche Axialkräfte auf, müssen diese durch separate Axiallager abgefangen werden.