NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 11,53 € | 219,15 € |
| 5 | 23,07 € | 207,61 € |
Das Nadellager (massiv) NA6918 R von NTN Nadellager nimmt bei kompakten Abmessungen von 90x125x63 mm hohe Radiallasten auf.
Dieses Wälzlager vereint eine kompakte radiale Bauhöhe mit einer hohen radialen Tragfähigkeit. Als zweireihiges Nadellager (massiv) NA6918 R besitzt die Komponente einen massiven Außenring sowie einen separaten Innenring, wodurch sich das Lager auch auf ungehärteten Wellen montieren lässt. Die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung erleichtert die Schmierstoffzuführung im laufenden Betrieb. Das Bauteil eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad.
Aufgrund seiner zweireihigen Ausführung nimmt dieses Wälzlager vor allem schwere Radialkräfte bei begrenztem Bauraum auf. Der Einsatz erfolgt typischerweise in Wellenlagerungen, bei denen die Welle rein radial geführt wird. Da es sich um ein offenes Loslager handelt, ermöglicht es axiale Längenänderungen der Welle relativ zum Gehäuse, ohne dass Verspannungen im Lagersitz entstehen.
Der mitgelieferte Innenring macht unabhängig von der Härte und Oberflächengüte der Welle, da die Nadeln direkt auf der geschliffenen Ringlaufbahn abrollen. Durch die normale Radiallagerluft und die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) passt das Bauteil in standardisierte Gehäuse- und Wellenpassungen. Da die Bauart offen ausgeführt ist, schützt eine externe Gehäuseabdichtung die Lagerstelle vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust.
Das Lager weist eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Breite von 63 mm auf. Durch den massiven Außenring und den beiliegenden Innenring baut die Einheit trotz der zweireihigen Nadelanordnung radial kompakt.
Zwei parallele Nadelkränze verteilen die einwirkende Radialkraft auf eine größere Gesamtauflagefläche. Gegenüber einreihigen Modellen gleicher Bohrung nimmt diese Bauform dadurch höhere Radiallasten auf, ohne den Außendurchmesser der Gehäusebohrung vergrößern zu müssen.
Über die außen liegende Nut und die Durchgangsbohrungen gelangt frisches Schmiermittel direkt in den Arbeitsbereich der Wälzkörper. Dies vereinfacht das regelmäßige Nachschmieren im eingebauten Zustand über entsprechende Schmierkanäle im Lagergehäuse.
Die normale Lagerluft entspricht dem Standardspiel ab Werk für reguläre Betriebstemperaturen und Passungskombinationen. Sie trägt dazu bei, dass das Lager nach dem radialen Einpressen weder klemmt noch übermäßiges Spiel aufweist.
Das Lager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser führt die Wälzkörper auf Abstand, sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung und hält mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad stand.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk keine berührenden Dichtlippen. Um das Austreten von Schmierstoff sowie das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu verhindern, empfiehlt sich der Einsatz separater Wellendichtringe im Gehäusedeckel.