NKE
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| 20 | 11,64 € | 104,78 € |
Das zweireihige Nadellager (massiv) NA6917 von NKE Steyr bietet mit Innenring und 85x120x63 mm hohe radiale Belastbarkeit bei kompaktem Einbauraum.
Das Nadellager (massiv) NA6917 ist ein offenes Wälzlager mit Innenring, gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Mit den Abmessungen von 85 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und einer Breite von 63 mm eignet sich diese Ausführung für rein radiale Belastungen. Der massive Außenring führt gemeinsam mit einem Stahlblechkäfig zwei Nadelreihen. Durch die normale Radiallagerluft lässt sich das Bauteil passgenau in bestehende Konstruktionen einbinden.
Dieses zweireihige Wälzlager nimmt hohe Radiallasten auf begrenztem Einbauraum auf. Durch den zugehörigen Innenring fungiert dessen Mantelfläche als Wälzkörperlaufbahn, sodass die Welle nicht separat als Laufbahn geschliffen sein muss. Konstruktiv ist die Ausführung für radiale Führungsaufgaben ausgelegt. Da das Lager keine axialen Führungskräfte aufnehmen kann, dient es der radialen Abstützung rotierender Maschinenteile als Loslager.
Die zweireihige Ausführung verteilt auftretende Radialkräfte über eine breite Kontaktzone, wodurch sich die radiale Belastbarkeit gegenüber einreihigen Varianten erhöht. Über die im Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die Laufbahnen leiten. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, muss die Lagerstelle über das Gehäuse abgedichtet werden. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius.
Die Abmessungen betragen 85 mm Innendurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 63 mm Gesamtbreite. Diese Angaben gelten für das vollständige Lager inklusive des Innenrings.
Zwei parallele Nadelkränze laufen im massiven Außenring nebeneinander. Diese Anordnung vergrößert die wirksame Kontaktfläche über die gesamte Lagerbreite von 63 mm, wodurch das Bauteil höhere radiale Lasten aufnimmt als eine einreihige Konstruktion vergleichbarer Größe.
Nut und Bohrungen am Außenring dienen dem gezielten Zuführen von Schmierstoff während des Betriebs. Fett oder Öl gelangt direkt zwischen beide Nadelreihen an die Wälzkörper, was eine gleichmäßige Schmiermittelverteilung an den Kontaktflächen unterstützt.
Dank des mitgelieferten Innenrings rollen die Wälzkörper direkt auf dessen präziser Oberfläche ab. Die Welle selbst muss daher nicht als gehärtete und feingeschliffene Wälzlagerlaufbahn ausgeführt werden, was die Fertigung der Anschlusskonstruktion erleichtert.
Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius vorgesehen. Das verwendete Schmiermittel sollte stets auf die im Betrieb anfallenden Temperaturen abgestimmt sein, um die Schmierwirkung im Lager aufrechtzuerhalten.
Ohne integrierte Dichtscheiben erfolgt der Schutz vor Fremdkörpern und Schmiermittelverlust über die umgebende Konstruktion. Externe Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme im Lagergehäuse schirmen die offene Lagerstelle gegen Schmutz und Feuchtigkeit ab.
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