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Das Nadellager (massiv) NA4910 von NKE Steyr bietet bei kompakten Maßen von 50x72x22 mm mit Innenring eine hohe radiale Tragfähigkeit.
Das Nadellager (massiv) NA4910 ist ein einreihiges Wälzlager mit Innenring, das für Anwendungen mit hohen radialen Kräften bei radial kompaktem Bauraum konzipiert wurde. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 22 mm eignet sich das Lager von NKE Steyr für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinen- und Getriebebau. Durch den massiven Außenring nimmt die Konstruktion beträchtliche Lasten auf, während der integrierte Innenring den Einsatz auf ungehärteten Wellen ermöglicht.
Dieses einreihige Nadellager eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen hohe Radialkräfte auf engem Raum abgestützt werden müssen. Durch den zugehörigen Innenring benötigt die Welle keine gehärtete und geschliffene Lauffläche. Typische Einsatzfelder finden sich bei radial hoch belasteten Wellenlagerungen in kompakten Bauräumen. Als Loslager nimmt die Ausführung reine Radiallasten auf, gleicht jedoch keine Axialkräfte oder Fluchtungsfehler aus.
Der massive Innenring erlaubt die direkte Montage auf Standardwellen mit 50 mm Durchmesser. Für eine gezielte Nachschmierung verfügt der Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Lagerstelle durch externe Dichtelemente vor Verschmutzung geschützt werden. Der Stahlblechkäfig und die Toleranzklasse ABEC 1 (P0) unterstützen einen gleichmäßigen Rundlauf im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Baubreite von 22 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen eine platzsparende Integration in Gehäusebohrungen, wenn hohe Radiallasten aufgenommen werden müssen. Die einreihige Nadelanordnung sorgt dabei für eine gleichmäßige Lastverteilung auf kleinem Raum.
Durch den Innenring entfällt die Anforderung an eine gehärtete und feinstbearbeitete Wellenlaufbahn. Konstrukteure und Instandhalter können das Lager somit direkt auf ungehärteten Standardwellen montieren. Sollte die Welle bereits gehärtet und geschliffen sein, kann alternativ ein Nadellager ohne Innenring verwendet werden, um noch mehr radialen Bauraum einzusparen.
Das offene Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben und erfordert daher ein externes Dichtkonzept im Gehäuse, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern. Zur Schmierstoffversorgung ist der Außenring mit einer Umfangsnut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Fett oder Schmieröl direkt in den Nadelkranz einbringen.
Das Modell ist mit einem robusten Stahlblechkäfig ausgestattet, der die Wälzkörper führt und auf Abstand hält. Die Ausführung besitzt die normale Radiallagerluft (CN). Dieser Standardwert ist für reguläre Betriebstemperaturen und übliche Passungsverhältnisse vorgesehen, ohne dass ein vergrößertes Lagerspiel wie bei C3-Lagern erforderlich wäre.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Bei diesen Temperaturen behalten die Lagerwerkstoffe und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Einsatzgrenzen ebenfalls diesem Bereich entsprechen.
Die Bezeichnung P0 nach Norm beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die normale Standardtoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie genügt den Anforderungen der meisten industriellen Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau. Engere Toleranzklassen sind in der Regel nur für Hochpräzisionsspindeln oder spezielle Führungen erforderlich.
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