INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,51 € | 28,72 € |
| 35 | 3,02 € | 27,21 € |
Das Nadellager (massiv) RNA4906 -RSR-XL von INA bietet eine kompakte Radiallagerung mit 35 mm Bohrung ohne Innenring und einseitiger Lippendichtung.
Das Nadellager (massiv) RNA4906 -RSR-XL von INA dient als raumsparende Lagerung für radial beanspruchte Wellen im industriellen Maschinenbau. Durch die Ausführung ohne Innenring läuft der Nadelkranz unmittelbar auf der dafür bearbeiteten Welle. Mit den Abmessungen von 35 mm Hüllkreisdurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite eignet sich das Wälzlager für kompakte Gehäusebohrungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Dieses massive Nadellager ist vorrangig für Lagerungsanordnungen mit begrenztem radialem Bauraum ausgelegt, bei denen hohe radiale Kräfte übertragen werden müssen. Da es sich konstruktiv um ein reines Radial- und Loslager handelt, nimmt die einreihige Nadelanordnung keine axialen Kräfte auf. Die Welle benötigt daher an anderer Stelle im System eine separate axiale Führung. Die massive Ausführung des Außenrings sorgt dabei für Stabilität in der umgebenden Gehäusepassung.
Beim Einbau ohne Innenring bestimmt die Maß- und Formgenauigkeit der Welle das radiale Betriebsspiel, wodurch sich die normale Radiallagerluft über die Wellenbearbeitung einrichten lässt. Die einseitige Lippendichtung schirmt die Wälzkörper vor Schmutzeintrag ab und vermindert den Schmierstoffaustritt zur Stirnseite hin. Dank der eingearbeiteten Umfangsnut und den Schmierbohrungen im Außenring gelingt das Nachschmieren im eingebauten Zustand direkt über das umgebende Gehäuse.
Die Maße betragen 35 mm Hüllkreisdurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite. Als massives, einreihiges Nadellager ohne Innenring besitzt es einen spanend gefertigten Außenring. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle, wodurch sich im Vergleich zu Lagern mit Innenring Bauraum in radialer Richtung einsparen lässt.
Der Wellenzapfen fungiert direkt als innere Laufbahn für die Nadeln. Die Welle sollte an der Lagerstelle gehärtet und geschliffen ausgeführt sein, um frühzeitigen Verschleiß zu hemmen und die vorgesehene Lebensdauer zu unterstützen. Diese Bauweise eignet sich, wenn der Wellendurchmesser maximiert werden soll oder die Gehäusebohrung keinen Raum für einen zusätzlichen Innenring bietet.
Die berührende Lippendichtung auf einer Seite schützt die Lagerstelle vor Schmutz und Spritzwasser von außen. Gleichzeitig vermindert sie das Entweichen von Schmierstoff über diese Stirnseite. Die gegenüberliegende offene Lagerseite gestattet weiterhin die Schmierstoffversorgung über den Innenraum eines angrenzenden Bauraums oder eines gemeinsamen Ölkreislaufs.
Der massive Außenring verfügt über eine Schmiernut am Außenumfang sowie Schmierbohrungen. Über diese Einrichtung lässt sich Schmierstoff von außen gezielt in den Wälzkörperbereich leiten. Das erleichtert die turnusmäßige Nachschmierung bei laufender Wartung, ohne dass das Lagergehäuse demontiert oder die Welle gezogen werden muss.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Die Grenzen ergeben sich aus der thermischen Eignung der Werkstoffe, insbesondere der elastischen Dichtlippe und des verwendeten Schmierstoffs. Ein Betrieb innerhalb dieses Temperaturbereichs unterstützt den Erhalt der Dichtwirkung und der Formstabilität des Stahlblechkäfigs.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0/PN gefertigt, was den Vorgaben der Genauigkeitsklasse ABEC 1 entspricht. Es ist mit normaler Radiallagerluft ausgelegt. Das tatsächliche radiale Spiel im Betriebszustand hängt maßgeblich von den Fertigungstoleranzen der Gehäusebohrung sowie der geometrischen Präzision der als Laufbahn dienenden Welle ab.
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