INA
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Das Nadellager (massiv) NKI38/30 von INA bietet mit 38 mm Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit auf kompaktem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NKI38/30 von INA ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit zylindrischen Rollkörpern und massivem Außenring. Mit den Abmessungen von 38 mm Bohrung, 53 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite eignet sich diese Bauform für kompakte Konstruktionen, die erhebliche radiale Kräfte aufnehmen müssen. Durch den integrierten Innenring entfällt das Härten oder Schleifen der Welle. Das offene Lager erlaubt eine gezielte Einbindung in bestehende Schmiersysteme von Maschinen und Getrieben.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses Wälzlager vorrangig in kompakten Wellenlagerungen des Maschinenbaus, bei denen der radiale Bauraum begrenzt ist. Da Nadellager reine Loslager darstellen, führen sie Wellen nicht in axialer Richtung, nehmen dafür aber große radiale Kräfte bei geringer Bauhöhe auf. Der Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad deckt dabei die Bedingungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Voraussetzung ist ein vor Verschmutzung geschützter Einbauraum.
Der mitgelieferte Innenring fungiert als Gegenlaufbahn für den Nadelkranz, sodass die Welle keine gehärtete Lauffläche benötigt. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrung gelangt das Schmiermittel direkt zwischen die Nadeln und den Stahlblechkäfig. Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung keine integrierten Dichtungen. Eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung sind erforderlich, um das Lager in Normal-Lagerluft funktionsfähig zu halten.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 38 mm, einen Außendurchmesser von 53 mm sowie eine Breite von 30 mm auf. Durch diese Proportionen ermöglicht die Bauart eine besonders hohe radiale Belastbarkeit bei einem vergleichsweise geringen Außendurchmesser, was die Lagerung für kompakte Wellenanordnungen prädestiniert.
Ein separater Innenring dient den Wälzkörpern als gehärtete und geschliffene Lauffläche. Dadurch lässt sich das Lager direkt auf ungehärteten oder unbearbeiteten Wellen montieren. Aufwendige thermische Behandlungen oder Schleifprozesse der Welle sind nicht erforderlich, was den Austausch bei Reparaturen erleichtert.
Zur einfachen Schmierstoffzufuhr besitzt der Außenring eine Umfangsnut mit integrierten Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich so direkt in den Bereich der Wälzkörper und des Stahlblechkäfigs leiten. Da keine Dichtungen verbaut sind, muss das Gehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Schmierstoffverlust übernehmen.
Dieser Wert bezeichnet das herstellerseitig festgelegte Radialspiel im unverbauten Zustand. Dieser Standardbereich ist dafür ausgelegt, bei üblichen Passungswahlen und Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad einen leichten Lauf der Nadeln auf den Laufbahnen zu ermöglichen.
Dieses Nadellager entspricht der Standardtoleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im angloamerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse genügt den üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit vollständig und unterstützt den passgenauen Einbau im Lagergehäuse.
Nein, dieses einreihige Massiv-Nadellager fungiert konstruktionsbedingt ausschließlich als Loslager. Es nimmt hohe Radialkräfte auf, kann die Welle jedoch in axialer Richtung nicht fixieren. Für auftretende Längskräfte müssen separate Axiallager oder Festlager in der Baugruppe vorgesehen werden.
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