INA
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| 30 | 5,30 € | 47,62 € |
Das massive Nadellager (massiv) NKIS40 von INA bietet mit 40x65x22 mm eine kompakte, einreihige Bauform für rein radiale Belastungen mit separatem Innenring.
Das Nadellager (massiv) NKIS40 von INA ist ein radiales Wälzlager mit spanend gefertigten Ringen und geführtem Nadelkranz. Dank der Abmessungen von 40 mm Bohrung, 65 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite nimmt die Komponente hohe Radialkräfte auf begrenztem Bauraum auf. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen eignet sich das Modell für geschmierte Gehäusekonstruktionen, bei denen eine direkte Schmiermittelzufuhr über die vorhandene Umfangsnut mit Schmierbohrung erfolgt.
Diese massive Bauart fungiert vor allem als Loslager für rein radiale Belastungen und gestattet axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Lagerungsanordnungen mit hohen radialen Lasten, bei denen die umgebende Konstruktion das Lager vor Verunreinigungen schützt und die Schmierstoffversorgung übernimmt. Durch den separaten Innenring lassen sich Innen- und Außenring getrennt voneinander montieren, was den Einbau in geschlossene Gehäuse erleichtert.
Der mitgelieferte Innenring macht die Lagerstelle unabhängig von der Härte und Oberflächengüte der Welle, sodass keine gehärtete oder feingeschliffene Wellenlaufbahn erforderlich ist. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrung gelangt das Schmiermittel direkt zwischen die Nadeln, was die gezielte Nachschmierung im laufenden Betrieb unterstützt. Der Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand, während die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 eine standardisierte Passgenauigkeit bei der Montage bietet.
Die Maße betragen 40 mm Bohrungsdurchmesser, 65 mm Außendurchmesser sowie eine Gesamtbreite von 22 mm. Diese Werte gelten für die komplette Lagereinheit einschließlich Innenring. Das einreihige Bauteil ist exakt auf diese standardisierten Einbaumaße nach gängigen Toleranzklassen abgestimmt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Wälzkörper, die Ringe sowie der verbaute Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser ebenfalls für die im Betrieb auftretenden Temperaturen freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das herstellerseitige Standardspiel zwischen den Nadeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel dient dazu, betriebsbedingte Ausdehnungen durch Temperatur sowie elastische Verformungen durch Presssitze von Welle und Gehäuse auszugleichen, ohne dass das Lager im laufenden Betrieb verspannt.
Das Lager besitzt am Außenring eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen, über die Schmierstoff gezielt in den Wälzkörperraum geleitet werden kann. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Schleifdichtungen handelt, müssen Schmierfett oder Schmieröl durch die Gehäusekonstruktion zugeführt und gleichzeitig durch externe Dichtelemente vor Verunreinigungen geschützt werden.
Das Modell ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Dies definiert die Standardgenauigkeit hinsichtlich Maß-, Form- und Laufabweichungen für industrielle Standardanwendungen. Die Fertigungsgenauigkeit erlaubt einen passgenauen Einbau in normgerechte Gehäuse- und Wellensitze.
Nein, massive Nadellager dieser Bauform fungieren rein als Loslager und sind ausschließlich für Radiallasten konstruiert. Axiale Führungskräfte kann das Lager nicht übertragen. Für die Aufnahme von Axialkräften müssen separate Axiallager oder Festlager in der Konstruktion vorgesehen werden, um eine axiale Verschiebung der Welle zu begrenzen.
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