INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,32 € | 44,09 € |
| 30 | 4,64 € | 41,77 € |
Das Nadellager (massiv) NK65/35 von INA bietet hohe radiale Belastbarkeit bei kompakten Maßen von 65x78x35 mm für platzsparende Konstruktionen.
Das Nadellager (massiv) NK65/35 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager des Herstellers INA. Durch die Konstruktion mit spanabhebend gefertigtem Außenring und schlanken Nadelrollen nimmt dieses Lager hohe Radialkräfte bei minimalem radialem Bauraumbedarf auf. Bei einem Außendurchmesser von 78 mm und einer Breite von 35 mm läuft der Nadelkranz direkt auf der 65-mm-Welle. Diese Bauform ermöglicht eine starre und tragfähige Lagerung direkt auf der gehärteten Welle.
Dieses Nadellager kommt vor allem bei Lagerungen mit rein radialen Belastungen zum Einsatz. Da das Lager als Loslager fungiert, nimmt es keine axialen Führungskräfte auf, erlaubt dafür aber axiale Längenausgleiche der Welle im Betrieb. Typische Anwendungsfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben sowie in Förder- und Antriebssystemen. Konstrukteure schätzen die Bauform insbesondere dort, wo der Bauraum um die Welle begrenzt ist, aber dennoch beachtliche Radiallasten abgestützt werden müssen.
Beim Modell NK65/35 entfällt der separate Innenring. Die Welle selbst dient als Laufbahn für die Nadelrollen und muss entsprechend gehärtet sowie feinstbearbeitet sein. Zur bedarfsgerechten Schmierstoffversorgung verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, ist eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutzpartikel ratsam. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad.
Ein massives Nadellager dieser Bauart besitzt einen spanend gefertigten Außenring und bietet eine hohe radiale Tragfähigkeit auf kleinem Raum. Die Ausführung NK65/35 von INA ist einreihig gestaltet, besitzt einen Stahlblechkäfig und kommt ohne integrierte Dichtung aus. Dadurch lässt sich das Lager unkompliziert in öl- oder fettgeschmierte Maschinengehäuse integrieren.
Das Lager weist einen Hüllkreisinnendurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 65 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 78 mm bei einer Lagerbreite von 35 mm. Da kein eigener Innenring vorhanden ist, entspricht das Bohrungsmaß von 65 mm direkt dem erforderlichen Durchmesser des Wellenlaufbahnsitzes.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei gleichem Außendurchmesser von 78 mm. Voraussetzung für den Betrieb ist eine Welle, deren Oberfläche gehärtet und geschliffen als direkte Laufbahn für die Nadeln dient. Dies erhöht die Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung.
Der Außenring des Lagers ist mit einer Umfangsnut sowie Schmierbohrungen versehen. Über diese Nut gelangt Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäuse direkt zu den Wälzkörpern und dem Stahlblechkäfig. Als offenes Lager erfordert das Bauteil eine geeignete externe Gehäuseabdichtung, um den Schmierstoff im Lagerbereich zu halten.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Dieser thermische Einsatzbereich resultiert aus der Werkstoffabstimmung von Lageraußenring und Stahlblechkäfig. Für einen störungsfreien Betrieb über dieses Band hinweg sollte das gewählte Schmiermittel ebenfalls für diese Temperaturspanne freigegeben sein.
Das Bauteil wird in der normalen Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt und weist eine normale Radiallagerluft auf. Diese Standardgenauigkeit reicht für die meisten industriellen Antriebe und Maschinenbauanwendungen vollkommen aus. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich nach dem Einpressen des Außenrings und dem Fügen auf der Welle ein.
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