INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,11 € | 59,06 € |
| 30 | 6,21 € | 55,96 € |
Der zweireihige Nadelkranz K75-83-40 -ZW von INA bietet eine kompakte Lagerung für Wellen mit 75 mm Durchmesser auf engstem radialem Raum.
Der Nadelkranz K75-83-40 -ZW von INA ist ein einbaufertiges Lagerelement ohne eigene Innen- oder Außenringe, das Nadelrollen präzise parallel zur Drehachse führt. Die zylindrischen Wälzkörper rollen im Betrieb unmittelbar auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung ab. Durch diesen Verzicht auf separate Ringe entspricht die radiale Bauhöhe lediglich dem Durchmesser der Nadeln. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig eignet sich diese Ausführung für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Dieser Nadelkranz kommt zum Einsatz, wenn hohe radiale Tragfähigkeiten bei eng begrenztem radialem Bauraum gefordert sind. Da die Wälzkörper direkt auf den umgebenden Konstruktionsteilen laufen, müssen Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und feinstbearbeitete Laufbahnen ausgeführt sein. Der integrierte Käfig aus Stahlblech trennt die Nadeln voneinander, verhindert deren gegenseitige Berührung und führt die Rollen gleichmäßig bei der Drehbewegung.
Das Nachsetzzeichen ZW steht für einen zweireihigen Nadelkranz. Gegenüber einreihigen Varianten besitzt dieser Typ zwei nebeneinanderliegende Reihen von Nadelrollen, wodurch sich radiale Kräfte gleichmäßig über die gesamte Lagerbreite von 40 mm verteilen. Bei der Konstruktion der Anschlussbauteile ist auf eine exakte Fluchtung der Welle mit 75 mm Durchmesser zur Gehäusebohrung mit 83 mm zu achten, um Kantenpressungen der Nadeln zu vermeiden.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 83 mm sowie eine Breite von 40 mm. Diese Werte beschreiben den Hüllkreis der enthaltenen Nadelrollen. Der radiale Abstand zwischen Welle und Gehäusebohrung muss bei der Konstruktion exakt diesen Abmessungen entsprechen.
Die Kennzeichnung ZW weist auf einen zweireihigen Nadelkranz hin. Im Unterschied zu einreihigen Modellen führt der Käfig zwei Nadelreihen nebeneinander. Dadurch verteilt sich die Radiallast über die Breite von 40 mm auf eine größere Kontaktfläche, was die radiale Belastbarkeit der Lagerstelle steigert.
Da dieser Nadelkranz ohne eigene Laufringe ausgeführt ist, dienen die Mantelfläche der Welle und die Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet sowie präzise geschliffen sein. Geometrische Ungenauigkeiten oder fehlende Härte der Gegenlaufflächen beeinflussen das Betriebsspiel und die Lebensdauer der Lagerstelle maßgeblich.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der integrierte Stahlblechkäfig ist für diesen Temperaturbereich ausgelegt. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist zu beachten, dass der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die im Betrieb auftretenden Temperaturen geeignet sein muss.
Der Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen in ihren Taschen und führt sie achsparallel zur Drehachse. Dadurch wird der direkte Kontakt benachbarter Rollen verhindert, was Reibung sowie Wärmeentwicklung senkt. Zudem sorgt der Käfig für die Verliersicherheit der Nadeln bei der Handhabung vor dem Einbau.
Die Schmierstoffversorgung erfolgt über das Gehäusesystem der Anwendung mittels Öl oder Fett. Da der Nadelkranz keine integrierten Dichtungen aufweist, kann das Schmiermittel ungehindert zirkulieren. Für den Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit sind geeignete externe Dichtungen an der Lagerstelle vorzusehen.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/