NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,75 € | 14,25 € |
| 25 | 1,49 € | 13,51 € |
| 50 | 2,25 € | 12,75 € |
Der Nadelkranz K60X68X20 von NTN ermöglicht eine bauraumsparende Wälzlagerung für 60 mm Wellendurchmesser bei 20 mm Baubreite.
Beim Nadelkranz K60X68X20 handelt es sich um eine einreihige Baueinheit, bestehend aus einem Stahlblechkäfig und präzise geführten Nadelrollen. Da dieser Kranz ohne eigene Innen- und Außenringe ausgeführt ist, laufen die Nadeln direkt auf der Welle sowie in der umgebenden Gehäusebohrung. Konstruktionen profitieren von einem geringen radialen Bauraumbedarf bei gleichzeitig hoher radialer Tragfähigkeit. Durch den Verzicht auf massive Ringe bleibt zudem die rotierende Masse gering.
Der einreihige Nadelkranz kommt dort zum Einsatz, wo Welle und Gehäusebohrung als direkte Laufbahnen dienen. Diese Gegenlaufflächen müssen gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein, um den auftretenden Belastungen standzuhalten und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Für den zuverlässigen Betrieb ist auf ein Schmiermittel zu achten, das für diesen Temperaturbereich geeignet ist.
Der formstabile Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen achsparallel und hält die einzelnen Wälzkörper auf Abstand zueinander. Dies verhindert die Berührung benachbarter Nadeln, wodurch die innere Reibung gering bleibt und höhere Drehzahlen ermöglicht werden. Da die Lagereinheit bauartbedingt offen ist, sind die Schmierstoffzufuhr und eine externe Abdichtung bauseits vorzusehen. Zudem erfordert der Käfig eine saubere axiale Führung durch seitliche Gehäuseschultern oder Anlaufscheiben.
Der Nadelkranz besitzt eine Innenbohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm und eine Breite von 20 mm. Der radiale Bauraum entspricht mit 4 mm Wandstärke exakt dem Durchmesser der eingesetzten Nadelrollen, wodurch die Lagerung äußerst flach ausfällt.
Ein Nadelkranz besteht lediglich aus den Wälzkörpern und dem führenden Käfig. Es fehlen separate Innen- und Außenringe. Dadurch laufen die Nadeln direkt auf der Welle und in der Gehäuseaufnahme, was Bauraum und bewegte Masse auf ein Minimum reduziert.
Weil keine eigenen Ringe vorhanden sind, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Wälzlagerlaufbahnen. Diese Gegenlaufflächen müssen für einen einwandfreien Betrieb gehärtet, feingeschliffen und tragfähig ausgeführt sein, um frühzeitigen Verschleiß unter Last zu vermeiden.
Der Stahlblechkäfig führt die Nadelrollen achsparallel in ihrer Laufspur und verhindert das Aneinanderreiben benachbarter Wälzkörper. Dies senkt den Reibungswiderstand, reduziert die Temperaturentwicklung im Betrieb und erlaubt im Vergleich zu vollnadeligen Konstruktionen höhere Drehzahlen.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Rahmen richtet sich nach der Stabilität des Stahlblechkäfigs und erfordert ein passend abgestimmtes Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur.
Die axiale Führung erfolgt über benachbarte Bauteile wie Gehäuseschultern, Anlaufscheiben oder Sicherungsringe. Der Käfig benötigt seitliche Anlaufflächen mit feiner Oberflächengüte, damit er im Betrieb nicht seitlich wandert oder verkantet.