NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,41 € | 7,81 € |
| 50 | 0,82 € | 7,40 € |
| 100 | 1,23 € | 6,99 € |
Einreihiger Nadelkranz K42X50X20 von NTN Nadellager mit kompakten Maßen von 42x50x20 mm für platzsparende Radialführungen mit gehärteten Gegenlaufflächen.
Der Nadelkranz K42X50X20 bildet eine eigenständige Wälzkörper-Baugruppe, die ohne eigene Ringe auskommt. Die Nadelrollen laufen direkt auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung, wodurch die radiale Bauhöhe minimal bleibt. Mit einer Bohrung von 42 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm und einer Breite von 20 mm leitet der einreihige Kranz auftretende Radialkräfte unmittelbar in die umgebende Konstruktion ab.
Konstruktionen mit stark begrenztem Bauraum nutzen diese Bauform als raumsparende Direktlagerung. Typische Einsatzorte finden sich in kompakten Baugruppen und Lagerstellen mit hoher radialer Belastung. Damit das Lager einwandfrei läuft, müssen Welle und Aufnahmebohrung als gehärtete und feinstbearbeitete Laufbahnen ausgeführt sein. Ist diese Voraussetzung erfüllt, nehmen die achsparallel geführten Nadeln hohe Radialkräfte auf engstem Raum auf.
Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf festem Abstand und verhindert das Berühren benachbarter Nadelrollen. Diese Führung reduziert die Reibung gegenüber vollnadeligen Lagern und begünstigt ein gleichmäßiges Abrollverhalten bei dynamischer Beanspruchung. Ausgelegt ist die Einheit für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Da keine eigenen Dichtungen vorhanden sind, bestimmt die externe Abdichtung der Baugruppe den Schutz vor Schmutz und Schmiermittelverlust.
Die Baugruppe vereint einen Stahlblechkäfig mit einer Reihe zylindrischer Nadelrollen und kommt ohne eigene Innen- oder Außenringe aus. Wälzkörper rollen direkt auf Welle und Gehäusebohrung ab, wodurch die Lagerung minimalen radialen Bauraum bei hoher Tragfähigkeit beansprucht.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 42 mm und einen Außendurchmesser von 50 mm auf. Die axiale Breite beträgt 20 mm. Diese Maße entsprechen dem Nenndurchmesser der Welle sowie der lichten Weite der Gehäusebohrung, in welcher der Kranz montiert wird.
Weil der Nadelkranz ohne eigene Lagerringe arbeitet, dienen Welle und Bohrung direkt als Wälzlagerlaufbahnen. Beide Bauteile müssen gehärtet, geschliffen und frei von Formfehlern sein. Die Maß- und Formgenauigkeit dieser Gegenlaufflächen bestimmt unmittelbar das radiale Lagerspiel und die spätere Laufruhe.
Der Käfig aus Stahlblech führt die einzelnen Nadelrollen parallel zur Drehachse und trennt sie voneinander. Dies mindert den internen Verschleiß durch Reibkontakt zwischen den Wälzkörpern und ermöglicht höhere Drehzahlen als bei vollnadeligen Ausführungen. Zudem erleichtert er die Handhabung bei der Montage.
Der Nadelkranz ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Die tatsächliche Temperaturgrenze der gesamten Lagerstelle hängt in der Praxis zudem vom gewählten Schmierstoff und den verwendeten Dichtelementen der umgebenden Konstruktion ab.
Der Nadelkranz selbst ist eine offene Bauform ohne integrierte Dichtungen. Der Schutz vor Schmutzeintrag und das Rückhalten des Schmiermittels müssen über die umgebende Konstruktion erfolgen, beispielsweise durch externe Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen am Gehäuse.