NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 0,28 € | 5,39 € |
| 50 | 0,56 € | 5,11 € |
| 150 | 0,85 € | 4,82 € |
| 250 | 1,13 € | 4,54 € |
Der Nadelkranz K28X35X16 von NTN Nadellager bietet mit 28x35x16 mm hohe radiale Belastbarkeit auf kleinstem Bauraum.
Der Nadelkranz K28X35X16 von NTN Nadellager fungiert als einreihige Baueinheit für platzsparende Wellenlagerungen. Diese Konstruktion führt schlanke Nadelrollen in einem Käfig, wodurch Wellen und Gehäusebohrungen direkt als Laufbahnen dienen. Gegenüber Wälzlagern mit Ringen entfallen Innen- und Außenring vollständig. Dadurch reduziert sich der radiale Bauraumbedarf auf die reine Nadelhöhe. Der Nadelkranz eignet sich für Industrieanwendungen, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Raum wirken.
Dieser einreihige Nadelkranz kommt vor allem dort zum Einsatz, wo auf engem radialem Raum reine Radialkräfte wirken. Da separate Lagerringe entfallen, baut die Lagerung extrem flach. Voraussetzung hierfür sind gehärtete und geschliffene Laufflächen auf Welle und Gehäuse. Der Nadelkranz K28X35X16 nimmt Radialkräfte auf und ermöglicht dank der geführten Nadeln eine gleichmäßige Lastverteilung über die Kontaktlinie. Der Käfig hält die Reibung zwischen den Rollkörpern gering.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper achsparallel und trennt benachbarte Nadelrollen voneinander. Diese Bauform ermöglicht höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen und vermindert die Wärmeentwicklung im Betrieb. Für den Nadelkranz K28X35X16 ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius vorgesehen. Bei der Konstruktion sind eine abgestimmte Schmierstoffzufuhr sowie axiale Anlaufflächen einzuplanen, da Nadelkränze keine Führungskräfte in Längsrichtung aufnehmen.
Dieser Nadelkranz besitzt einen Innendurchmesser von 28 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Breite von 16 mm. Diese Abmessungen bestimmen die notwendige Wellengröße und Gehäusebohrung. Die Differenz zwischen Innen- und Außenmaß ergibt sich direkt aus dem Durchmesser der geführten Nadelrollen.
Nadelkränze nutzen die Oberfläche der Welle sowie die Gehäusebohrung unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen. Für den Betrieb müssen diese Kontaktflächen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Durch den Verzicht auf massive Ringe verringern sich Bauraumbedarf und Gewicht der Lagerstelle bei vergleichbarer Tragfähigkeit.
Der Käfig aus Stahlblech führt die einzelnen Nadelrollen parallel zur Drehachse und trennt sie voneinander. Auf diese Weise mindert das Bauteil die Gleitreibung benachbarter Wälzkörper. Gleichzeitig stabilisiert der Käfig die Lage der Nadeln in der lastfreien Zone, was zu einem ruhigen Laufverhalten beiträgt.
Die Ausführung mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behält der Stahlblechkäfig seine Formstabilität und Führungsgenauigkeit. Das gewählte Schmiermittel sollte stets auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Einreihige Nadelkränze sind bauartbedingt ausschließlich für radiale Lasten ausgelegt. Um axiale Verschiebungen von Welle oder Gehäuse aufzufangen, sind zusätzliche Axiallager oder geeignete Anlaufscheiben erforderlich. Seitliche Führungsflächen am Gehäuse oder an Anlaufbunden der Welle begrenzen die Lage des Nadelkranzes im laufenden Betrieb.
Vollnadelige Konstruktionen verzichten auf einen Käfig und fassen mehr Nadeln, neigen jedoch bei höheren Drehzahlen zu verstärkter Reibung. Der Nadelkranz K28X35X16 nutzt hingegen einen Stahlblechkäfig. Dies ermöglicht geringere Reibungswerte und stabilere Laufeigenschaften, da sich die Nadelrollen im Betrieb nicht gegenseitig berühren.