NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,35 € | 6,61 € |
| 50 | 0,70 € | 6,26 € |
| 100 | 1,04 € | 5,92 € |
Der Nadelkranz K50X55X30 von NKE Steyr bietet mit 50x55x30 mm eine hoch belastbare Lagerung bei extrem kompakter radialer Bauhöhe.
Der Nadelkranz K50X55X30 fungiert als eigenständige Wälzkörper-Käfig-Einheit für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Dieses Wälzlager verzichtet konstruktionsbedingt auf Innen- und Außenringe. Dadurch bestimmen allein die Nadelrollen und der Käfig die Bauhöhe zwischen Welle und Gehäusebohrung. Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Breite von 30 mm ermöglicht die Ausführung von NKE Steyr hoch belastbare, präzise geführte Radialverbindungen im Maschinen- und Getriebebau.
Der Nadelkranz K50X55X30 kommt dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auf engstem Raum übertragen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind Getriebelagerungen und kompakte Wellenführungen. Durch die Linienberührung der Nadelrollen nimmt das Lager erhebliche Radiallasten auf. Axialkräfte kann diese Bauform nicht ableiten. Bei kombinierten Belastungen empfiehlt sich daher die Kombination mit einem separaten Axiallager, um die axiale Führung der Welle umzusetzen.
Da der Nadelkranz K50X55X30 ohne Ringe montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Für einen reibungsarmen Lauf und zur Minderung von Verschleiß erfordern die Kontaktflächen eine adäquate Härtung sowie einen feinen Schliff. Der Käfig führt die Nadelrollen achsparallel und reduziert so die Reibung im Betrieb. Die umgebende Konstruktion begrenzt den Nadelkranz axial. Daher sind geeignete Anlaufflächen an Gehäuseschultern oder Wellenabsätzen bei der Montage vorzusehen.
Diese Bauform kombiniert einen Führungskäfig mit Nadelrollen und verzichtet komplett auf eigene Ringe. Welle und Gehäusebohrung dienen unmittelbar als Wälzkörperlaufbahn, was eine extrem niedrige radiale Bauhöhe bei gleichzeitig hoher radialer Belastbarkeit ermöglicht.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm und eine Gesamtbreite von 30 mm auf. Aus der Differenz der Durchmesser ergibt sich die Dicke der Nadelrollen. Diese Abmessungen erfordern eine präzise Abstimmung der zugehörigen Wellen- und Gehäusedurchmesser.
Nein, diese Bauform nimmt ausschließlich Radialkräfte auf. Axiale Kräfte führen zu einem Verschieben des Käfigs und der Nadeln. Treten in der Konstruktion axiale Belastungen auf, ist die Kombination mit einem separaten Axiallager oder Anlaufscheiben erforderlich.
Weil Innen- und Außenring fehlen, rollen die Nadeln direkt auf Gehäuse und Welle ab. Die Gegenlaufflächen müssen gehärtet und feinstbearbeitet sein, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Weiche oder raue Wellenoberflächen beeinträchtigen die Haltbarkeit der Wälzkörper durch erhöhten Abrieb deutlich.
Die axiale Führung erfolgt über Gehäuseschultern, Sicherungsringe oder Anlaufscheiben auf der Welle. Diese Begrenzungsflächen müssen eine ausreichende Oberflächengüte aufweisen, da die Käfigstirnflächen bei axialer Bewegung daran anlaufen. Eine saubere Ausrichtung wirkt einem Klemmen im Betrieb entgegen.
NKE AUSTRIA GmbH
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