NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 1,08 € | 9,68 € |
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Der Nadelkranz K55X63X25 verbindet geringen radialen Bauraum mit hoher radialer Tragfähigkeit bei kompakten Abmessungen von 55x63x25 mm.
Der Nadelkranz K55X63X25 von NKE Steyr führt Nadelrollen achsparallel in einem geführten Käfig. Diese Bauart kommt ohne eigenen Innen- oder Außenring aus, sodass Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen dienen. Durch diesen Aufbau beansprucht das Wälzlager radial kaum mehr Platz als den Durchmesser der Nadelrollen selbst. Sie erhalten damit eine bauraumsparende Lagerung mit 55 mm Innendurchmesser, 63 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite.
Der Nadelkranz K55X63X25 eignet sich für Lagerstellen, bei denen unter beengten Platzverhältnissen hohe radiale Kräfte wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten mechanischen Baugruppen, bei denen gelagerte Wellen wenig radialen Raum bieten. Der Linienkontakt der zylindrischen Nadelrollen nimmt rein radiale Lasten steif auf. Da das Lager keine axialen Kräfte übertragen kann, kombinieren Konstrukteure diesen Nadelkranz bei Bedarf mit separaten Axiallagerungen.
Weil der Nadelkranz K55X63X25 keine eigenen Ringe besitzt, stellen die Umgebungsbauteile besondere funktionale Anforderungen. Die Laufbahnen auf Welle und Gehäuse müssen gehärtet sowie feinstbearbeitet sein, um frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Eine seitliche Führung des Käfigs erfolgt üblicherweise durch Gehäuseschultern oder Anlaufscheiben. Eine gezielte Schmierung unterstützt die Wärmeabfuhr und trägt zur langen Lebensdauer der Lagerstelle bei.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 63 mm sowie eine Käfigbreite von 25 mm auf. Die radiale Bauhöhe entspricht dem Durchmesser der geführten Nadelrollen. Diese Abmessungen erlauben tragfähige Lagerungen auf engstem radialen Raum.
Dieser Nadelkranz ist ausschließlich für radiale Kräfte ausgelegt. Die zylindrischen Nadelrollen übertragen über den Linienkontakt hohe Radiallasten bei geringer Bauhöhe. Axiale Führungskräfte kann die Baugruppe nicht abstützen. Treten in der Lagerung Axialkräfte auf, ergänzen Konstrukteure ein separates Axiallager oder axiale Anlaufscheiben.
Ein Nadelkranz besteht lediglich aus den Nadelrollen und dem Käfig. Durch den Verzicht auf Innen- und Außenring bleibt der radiale Platzbedarf minimal. Welle sowie Gehäusebohrung müssen gehärtet und geschliffen ausgeführt sein, da sie unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen im System fungieren.
Im Nadelkranz führt der Käfig die Nadelrollen achsparallel und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper. Dies vermindert die Reibung zwischen den Rollen. Dadurch lässt sich der Nadelkranz bei höheren Drehzahlen betreiben als eine vollnadelige Lagerstelle mit aneinanderliegenden Nadeln.
Der Nadelkranz benötigt eine axiale Führung an den Stirnseiten. Üblich ist die Führung über geschliffene Flächen am Gehäuse, an Wellenschultern oder durch eingelegte Anlaufscheiben. Diese Flächen sollten eben ausgeführt sein, damit der Käfig im Betrieb seitlich sauber anläuft und nicht verkantet.
Der Nadelkranz kann je nach Gehäusekonstruktion mit Schmierfett oder Schmieröl betrieben werden. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, bestimmt die umgebende Konstruktion die Schmierstoffversorgung. Eine Schmiermittelzufuhr trennt die metallischen Kontaktflächen und führt im Betrieb entstehende Reibungswärme ab.
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