INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,96 € | 94,31 € |
| 20 | 9,92 € | 89,35 € |
Auf einen Blick: Der Nadelkranz K120-127-24 von INA ermöglicht raumsparende Direktlagerungen auf Wellen mit 120 mm Durchmesser bei 24 mm Baubreite.
Der Nadelkranz K120-127-24 von INA ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innen- und Außenring. Bei dieser Bauform rollen die Nadeln unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung ab. Dadurch beansprucht die Lagerung radial lediglich die Differenz zwischen dem Bohrungsdurchmesser von 120 mm und dem Außendurchmesser von 127 mm. Einkäufer und Konstrukteure schätzen diese platzsparende Lösung für schlanke Baugruppen. Für Instandhalter bietet die normierte Bauform eine passgenaue Komponente beim Austausch verschlissener Rollensätze.
Dieser Nadelkranz eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen der radiale Bauraum stark begrenzt ist, aber hohe Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben sowie im allgemeinen Maschinenbau. Voraussetzung für den Einsatz ist, dass Welle und Gehäusebohrung gehärtet sowie geschliffen sind, um als vollwertige Wälzkörperlaufbahn zu dienen. Bei fachgerechter Schmierung erzielt die Baugruppe eine hohe Laufgenauigkeit auf engstem Raum.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper achsparallel und trennt sie voneinander. Dies reduziert die Reibung im Vergleich zu vollnadeligen Lagern und ermöglicht höhere Drehzahlen. Die Ausführung ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass axiale Anlaufflächen an Welle oder Gehäuse den Käfig seitlich führen, da Nadelkränze konstruktionsbedingt keine axialen Kräfte übertragen.
Dieses Modell besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 127 mm sowie eine Breite von 24 mm. Die radiale Bauhöhe beträgt somit lediglich 3,5 mm je Seite. Prüfen Sie vor dem Einbau die Abmessungen von Welle und Gehäusebohrung, um ein passendes Betriebsspiel für die Nadelführung einzuhalten.
Der Käfig aus Stahlblech hält die Nadelrollen auf Abstand und führt sie parallel zur Drehachse. Dadurch verhindert die Konstruktion den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper, was die innere Reibung sowie die Erwärmung im Betrieb mindert. Zudem erleichtert der Käfig die gemeinsame Handhabung der Wälzkörper während der Montage.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Damit deckt die Komponente vielfältige industrielle Anwendungen im Maschinen- und Getriebebau ab. Stimmen Sie den eingesetzten Schmierstoff sorgfältig auf diese Betriebstemperaturen ab, da das Lager offen aufgebaut ist und über die Gehäuseumgebung mit Öl oder Fett versorgt werden muss.
Da Nadelkränze ohne eigene Ringe geliefert werden, laufen die Wälzkörper direkt auf der Welle und im aufnehmenden Gehäuse. Die metallischen Laufflächen müssen daher gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein. Nur bei entsprechender Härte und Oberflächengüte der Umgebungskonstruktion erreicht das Lager seine vorgesehene Lebensdauer und Tragfähigkeit ohne vorzeitigen Verschleiß.
Als offene Lagereinheit besitzt dieser Kranz keine werkseitigen Dichtscheiben. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie der Schmierstoffrückhalt erfolgen über die umgebende Gehäusekonstruktion. Sie können das Lager wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben, abgestimmt auf die Drehzahl und thermische Belastung Ihrer Anlage.
Nadelkränze sind reine Radiallager und nehmen bauartbedingt ausschließlich radiale Kräfte auf. Bei auftretenden Axialkräften ist ein separates Axiallager, beispielsweise eine Axial-Nadelscheibe, erforderlich. Zur axialen Führung des Nadelkranzes selbst dienen gehärtete Anlaufflächen an der Welle oder an Gehäuseschultern.
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