INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,06 € | 20,14 € |
| 25 | 2,12 € | 19,08 € |
| 50 | 3,18 € | 18,02 € |
Der Nadelkranz K55-60-27 von INA bietet eine kompakte Direktlagerung für 55 mm Wellendurchmesser auf minimalem radialem Bauraum.
Der Nadelkranz K55-60-27 führt zylindrische Nadelrollen in einem einreihigen Stahlblechkäfig. Dieses Wälzlager kommt ohne eigenen Innen- oder Außenring aus und nutzt gehärtete sowie geschliffene Laufflächen direkt auf der Welle und im Gehäuse. Durch diese Bauform erreichen Konstrukteure und Instandhalter eine hohe radiale Belastbarkeit bei einem besonders geringen radialen Einbauraum.
Dieses einreihige Bauteil eignet sich für kompakte Getriebestufen und Schwenklagerungen, bei denen der Einbauraum in radialer Richtung stark begrenzt ist. Da der Kranz die Nadeln achsparallel führt, hält er die benachbarten Wälzkörper zuverlässig auf Abstand. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Konstruktion erfordert gehärtete Laufbahnen der Anschlussbauteile, wenn eine steife Führung gefordert ist.
Beim Einsatz des Nadelkranzes mit Stahlblechkäfig müssen die Laufbahnen auf Welle und Gehäuse maßgenau gearbeitet sein. Da das Lager über keine eigenen Ringe verfügt, bestimmen die geometrische Genauigkeit und Oberflächenbeschaffenheit der Gegenlaufflächen das Betriebsspiel sowie die Lebensdauer. Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper in Position und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung. Eine ausreichende Schmierung sowie eine saubere axiale Führung durch angrenzende Gehäuseschultern oder Anlaufscheiben sind für den Betrieb erforderlich.
Der Nadelkranz K55-60-27 besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, der dem Hüllkreis der Welle entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 60 mm und die Baubreite liegt bei 27 mm. Durch diese Maße ergibt sich ein sehr geringer radialer Bauraum, was besonders platzsparende Konstruktionen ermöglicht.
Ein Nadelkranz besteht aus einem Käfig und geführten Nadelrollen ohne eigene Ringe. Die Wälzkörper laufen direkt auf der gehärteten Welle und in der Gehäusebohrung. Diese Bauart spart radialen Bauraum ein und ermöglicht bei korrekter Oberflächengüte der Gegenstücke eine hohe radiale Belastbarkeit und Drehzahlfestigkeit.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander, hält sie auf Abstand und vermindert Reibung. Er führt die Nadeln achsparallel, um ein Schränken zu vermeiden. Gleichzeitig hält er mechanischen Beanspruchungen stand und ist für den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Für diesen Nadelkranz von INA ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad zulässig. Ausschlaggebend für den tatsächlichen Temperatureinsatz im Betrieb sind neben dem Wälzlagerkäfig vor allem die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs sowie die Maßhaltigkeit der umgebenden Welle und Gehäuseteile.
Da der Nadelkranz K55-60-27 eine offene Bauform ohne integrierte Dichtungen ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl extern über das Gehäuse. Um das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu vermeiden, müssen Dichtelemente wie Radial-Wellendichtringe in die umgebende Konstruktion integriert werden.
Als einreihiger Nadelkranz führt dieses Bauteil eine Reihe Nadelrollen im Stahlblechkäfig über die gesamte Breite von 27 mm. Diese Bauweise ermöglicht eine schlanke Konstruktion mit gleichmäßiger Lastverteilung entlang der Wälzkörper, während mehrreihige Varianten bei vergleichbarem Durchmesser eine breitere Bauweise erfordern würden.
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