INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,06 € | 20,07 € |
| 25 | 2,12 € | 19,01 € |
| 50 | 3,17 € | 17,96 € |
Der Nadelkranz K68-74-20 von INA bietet eine kompakte, einreihige Radiallagerung für 68 mm Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz K68-74-20 ist eine eigenständige Wälzlagereinheit für radiale Belastungen auf engem Bauraum. Das einreihige Bauteil von INA führt die Nadelrollen achsparallel in den Käfigtaschen. Da Innenring und Außenring entfallen, fungieren die gehärteten Oberflächen der Welle und der Gehäusebohrung direkt als Wälzkörperlaufbahnen. Mit einer Nennbohrung von 68 mm, einem Außendurchmesser von 74 mm sowie einer Breite von 20 mm ermöglicht dieses Wälzlager Konstruktionen mit besonders geringer radialer Schnitthöhe.
Dieser einreihige Nadelkranz kommt zum Einsatz, wenn Lagerstellen hohen Radialkräften standhalten müssen und der vorhandene radiale Bauraum stark begrenzt ist. Typische Einsatzmöglichkeiten ergeben sich in kompakten Wellenlagerungen und rotierenden Industrieanwendungen. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Lauf ist, dass Welle und Gehäusebohrung gehärtet sowie feingeschliffen ausgeführt sind, da sie den Nadelrollen als direkte Laufbahnen dienen.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln exakt auf Abstand und führt sie parallel durch die Lastzone. Diese Führung mindert Reibungsverluste und wirkt einem Schränken der Wälzkörper bei Drehbewegungen entgegen. Zudem erlaubt die Ausführung einen Einsatz in einem weiten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Bei der Konstruktion sollte auf eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung sowie eine geeignete axiale Führung des Kranzes geachtet werden.
Dieser Nadelkranz besteht ausschließlich aus einem Käfig und darin geführten Nadelrollen. Er besitzt weder einen eigenen Innen- noch Außenring. Die radiale Bauhöhe entspricht lediglich der Differenz zwischen Innen- und Außendurchmesser. Das spart Bauraum bei hoher radialer Belastbarkeit.
Die Nennmaße betragen 68 mm für die Bohrung, 74 mm für den äußeren Hüllkreisdurchmesser und 20 mm in der Breite. Diese Abmessungen bestimmen die benötigten Dimensionen für die Welle sowie die Gehäuseaufnahme. Beide Laufflächen müssen exakt auf diese Maße abgestimmt sein.
Die Ausführung mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile ihre Festigkeit. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel für die Betriebstemperaturen der Konstruktion freigegeben ist.
Da das Lager ohne Innen- und Außenring verbaut wird, laufen die Nadeln unmittelbar auf der Welle und im Gehäuse. Um vorzeitigem Verschleiß oder Pittingbildung vorzubeugen, müssen die Berührungsflächen gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein. Nur so rollen die Wälzkörper reibungsarm und maßhaltig ab.
Im Gegensatz zu Kompaktlagern hängt die radiale Lagerluft hier vollständig von den Toleranzfeldern der Welle und der Gehäusebohrung ab. Durch die gezielte Passungswahl bei der Fertigung der umgebenden Bauteile lässt sich das gewünschte Betriebsspiel im montierten Zustand individuell einstellen.
Nadelkränze nehmen ausschließlich radiale Belastungen auf und können seitlich wandern. Daher muss der Käfig axial durch benachbarte Bauteile wie Anlaufscheiben oder Wellenschultern begrenzt werden. Eine ebene axiale Führung verhindert ein Auswandern der Nadeln während des Betriebs.
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