NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,31 € | 5,93 € |
| 50 | 0,62 € | 5,62 € |
| 100 | 0,93 € | 5,31 € |
Der einreihige Nadelkranz K21X25X17 von NTN Nadellager ermöglicht kompakte Lagerungen bei 21 mm Wellen- und 25 mm Gehäusedurchmesser mit 17 mm Breite.
Der Nadelkranz K21X25X17 von NTN Nadellager fungiert als eigenständiges Wälzelement für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Bei dieser Bauform laufen die Nadelrollen unmittelbar auf der Welle und im Gehäuse, sodass Innen- und Außenring entfallen. Das Bauteil weist eine Bohrung von 21 mm, einen Außendurchmesser von 25 mm sowie eine Breite von 17 mm auf. Diese Geometrie erlaubt Konstrukteuren und Instandhaltern eine platzsparende Lagerung mit hoher radialer Belastbarkeit bei kompakten Gehäuseabmessungen.
Der Nadelkranz K21X25X17 findet vor allem dort Verwendung, wo bei begrenztem Bauraum hohe Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Als bevorzugte Einsatzbereiche gelten kompakte Lagerungsstellen mit vorwiegend radialer Kraftübertragung im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Da die Nadeln direkt auf gehärteten Wellen und in Gehäusebohrungen abrollen, minimiert die Einheit den radialen Platzbedarf im Vergleich zu Lagerungen mit Massivringen.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und hält sie auf konstantem Abstand, um die gegenseitige Reibung der Nadeln wirksam zu reduzieren. Diese Bauweise begünstigt den Einsatz bei Drehzahlen, die oberhalb vollnadeliger Ausführungen liegen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und feinstbearbeitete Laufflächen ausgeführt sein sollten.
Die Abmessungen betragen 21 mm Innendurchmesser, 25 mm Außendurchmesser sowie 17 mm Gesamtbreite. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe nutzt die Konstruktion den vorhandenen Einbauraum gezielt aus. Dies erlaubt eine raumsparende Lagerung von Wellen bei hoher radialer Tragkraft.
Da der Nadelkranz K21X25X17 bauartbedingt keine eigenen Laufringe besitzt, dienen die Oberflächen von Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Wälzkörperlaufbahn. Diese Gegenflächen müssen gehärtet sowie feinstbearbeitet sein. Durch fachgerecht vorbereitete Laufbahnen erreicht das Lagersystem die vorgesehene Belastbarkeit und Drehfreudigkeit im industriellen Betrieb.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln auf festem Abstand und verhindert das Aneinanderreiben benachbarter Wälzkörper. Gleichzeitig führt er die Nadelrollen parallel zur Lagerachse. Dadurch eignet sich die Konstruktion für höhere Drehzahlen als eine vollnadelige Lagerung, da die innere Reibung geringer ausfällt.
Für den Nadelkranz ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgewiesen. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre formstabile Geometrie. Bei der Schmierung sollten Sie Schmierfette oder Schmieröle wählen, deren thermischer Einsatzbereich mit diesen Temperaturwerten kompatibel ist.
Die einreihige Ausführung bietet eine geschlossene Reihe geführter Nadelrollen über die gesamte Breite von 17 mm. Gegenüber mehrreihigen Varianten spart diese Konstruktion axialen Bauraum ein, während sie dennoch hohe radiale Kräfte aufnimmt. Sie eignet sich für schlanke Baugruppen mit klar definierten radialen Lastzonen.
Da Nadelkränze als offene Funktionseinheiten ausgeführt sind, besitzen sie keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das umliegende Gehäuse mit Fett oder Öl. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt vor dem Eindringen von Schmutz sowie dem Verlust von Schmierstoff aus der Lagerstelle.