NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,88 € | 17,03 € |
| 25 | 1,79 € | 16,13 € |
| 50 | 2,68 € | 15,23 € |
Der Nadelkranz K75X81X20 von NKE Steyr bietet eine kompakte Radiallagerung mit 75 mm Innen- und 81 mm Außendurchmesser bei 20 mm Baubreite.
Der Nadelkranz K75X81X20 dient als montagefertige Baueinheit für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Diese Ausführung von NKE Steyr führt Nadelrollen in einem gemeinsamen Käfig achsparallel, wodurch das Lager hohe Radialkräfte bei geringer radialer Bauhöhe aufnimmt. Da die Einheit weder über einen Innen- noch über einen Außenring verfügt, bestimmen direkt die angrenzenden Maschinenteile die Gesamtabmessungen der Lagerstelle. Das Wälzlager ist für rotierende Bewegungen mit hohen Traglastanforderungen ausgelegt.
Konstrukteure setzen den Nadelkranz K75X81X20 vor allem dort ein, wo bei begrenztem radialem Einbauraum hohe radiale Kräfte übertragen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebestufen und kompakten Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus. Durch die Linienberührung der Nadelrollen verteilt das Lager Lasten gleichmäßig. Es fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf. Axialkräfte müssen separate Bauteile wie Anlaufscheiben oder Axialwälzlager aufnehmen.
Bei der Verwendung dieser Lagereinheit dienen die Welle und die Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen. Für einen einwandfreien Betrieb müssen diese Kontaktflächen entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sein. Die Maße von 75 mm Innendurchmesser, 81 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite erfordern passende Gehäuseschultern oder Anlaufscheiben zur axialen Führung des Käfigs. Stimmen Sie zudem die Schmiermittelzufuhr über Gehäuse- oder Wellenbohrungen genau auf die Einsatzbedingungen Ihrer Baugruppe ab.
Diese Bauform besteht aus einem käfiggeführten Nadelsatz ohne eigene Innen- und Außenringe. Dadurch entspricht die radiale Bauhöhe exakt dem Rollendurchmesser von 3 mm bei einer Gesamtdifferenz von 75 mm Innen- zu 81 mm Außendurchmesser. Das Bauteil beansprucht wenig Einbauraum, weist ein geringes Eigengewicht auf und ermöglicht kompakte Konstruktionen.
Die Einheit weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 81 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Der Innendurchmesser entspricht dem Hüllkreisdurchmesser der Nadelrollen und bestimmt den erforderlichen Durchmesser der Wellenlaufbahn. Der Außendurchmesser definiert die passende Gehäusebohrung, in welcher der Käfig während des Betriebs läuft.
Als reines Radiallager nimmt dieser Nadelkranz keinerlei Axialkräfte auf. Tritt in der Konstruktion eine axiale Beanspruchung auf, müssen Sie diese über zusätzliche Komponenten abfangen. Hierfür kommen beispielsweise seitliche Anlaufscheiben, Anlaufringe oder separate Axiallager infrage, die die Welle in axialer Richtung führen und den Käfig seitlich begrenzen.
Die Schmierung erfolgt über das Schmiersystem der umgebenden Baugruppe, meist mittels Getriebeöl oder Wälzlagerfett. Da der Nadelkranz offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Nadelrollen und Käfigtaschen. Sorgen Sie durch Schmierbohrungen in Welle oder Gehäuse für eine kontinuierliche Versorgung, um Reibung und Verschleiß der Laufbahnen zu minimieren.
Das radiale Betriebsspiel entsteht erst nach dem Einbau und hängt direkt von den Toleranzen der Welle sowie der Gehäusebohrung ab. Da keine eigenen Ringe vorhanden sind, bestimmen die Fertigungsmaße beider Anschlussflächen die resultierende Lagerluft. Konstrukteure legen das radiale Spiel über die gezielte Paarung der Wellen- und Gehäusetoleranzen für den jeweiligen Einsatzfall fest.
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