NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,13 € | 2,56 € |
| 100 | 0,27 € | 2,42 € |
| 250 | 0,40 € | 2,29 € |
| 500 | 0,53 € | 2,16 € |
Der Nadelkranz K18X22X17 von NKE Steyr bietet eine kompakte Lagerungslösung mit den Maßen 18x22x17 mm für direkt gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen.
Der Nadelkranz K18X22X17 von NKE Steyr zeichnet sich durch seine geringe Bauhöhe aus. Da dieses Wälzlager ohne eigene Laufringe auskommt, bestimmen die Nadelrollen und der führende Käfig die gesamte Baugröße. Mit einer Bohrung von 18 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm sowie einer Breite von 17 mm eignet sich das Bauteil gezielt für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Das Lager nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf und überträgt diese dank des Linienkontakts der Rollen wirksam auf die umgebenden Bauteile.
Der Nadelkranz K18X22X17 kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte bei minimalem radialem Bauraum aufgenommen werden müssen. Die Lagerstelle fungiert als reines Loslager und erlaubt axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse. Treten im System zusätzliche axiale Lasten auf, wird die Einheit mit einem separaten Axiallager kombiniert, um die Wellenführung separat abzufangen.
Beim Einsatz des Nadelkranzes laufen die Wälzkörper direkt auf der Welle und in der Aufnahmebohrung des Gehäuses. Um frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden, sind beide Gegenflächen gehärtet und feinstbearbeitet auszuführen. Das resultierende Betriebsspiel hängt von den gewählten Passungstoleranzen der Welle und des Gehäuses ab. Da der Nadelkranz offen konstruiert ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäusesystem.
Die Ausführung ohne Innen- und Außenring besteht aus einem geführten Nadelsatz im Käfig. Bei Maßen von 18 mm Bohrung, 22 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite ermöglicht das Bauteil tragfähige Lagerungen auf engstem Raum. Die Lastaufnahme erfolgt rein radial über den Linienkontakt der zylindrischen Wälzkörper.
Da der Nadelkranz keine eigenen Ringe besitzt, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen. Diese Kontaktflächen müssen gehärtet, feinstbearbeitet und frei von Beschädigungen sein. Ungenügende Härte oder raue Oberflächen führen zu vorzeitigem Verschleiß der Lagerstelle.
Nein, die Konstruktion nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf und eignet sich nicht für Axiallasten. Treten kombinierte Kräfte auf, ist eine separate axiale Führung erforderlich, beispielsweise durch zusätzliche Axiallager oder Anlaufscheiben.
Das Betriebsspiel entsteht erst im eingebauten Zustand durch die Abstimmung von Welle, Gehäusebohrung und Rollensatz. Über die Fertigungstoleranzen der umgebenden Bauteile lässt sich die erforderliche Lagerluft für die Lagerung gezielt bestimmen.
Mangels integrierter Dichtungen erfolgt die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl über die Gehäusekonstruktion. Um Schmiermittelverluste und das Eindringen von Fremdkörpern zu vermeiden, ist eine externe Abdichtung der Lagerstelle im Gehäuse vorzusehen.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint