SKF
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Der Nadelkranz K45X53X20 von SKF bietet mit 45x53x20 mm eine einreihige, radial hoch belastbare Lagerung für kleinste Bauräume.
Der Nadelkranz K45X53X20 fungiert als eigenständiges Wälzlagerelement ohne eigene Innen- und Außenringe. Die zylindrischen Nadeln laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung, wodurch die radiale Bauhöhe ausschließlich durch den Nadeldurchmesser bestimmt wird. Diese Bauform eignet sich für Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau, bei denen geringer radialer Bauraum zur Verfügung steht und gleichzeitig anspruchsvolle Radiallasten aufgenommen werden müssen.
Konstrukteure nutzen diesen einreihigen Nadelkranz vorrangig dort, wo Wellen und Gehäusebohrungen bereits als gehärtete und geschliffene Laufbahnen ausgeführt sind. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Getriebestufen, Pumpen sowie Hebel- und Gelenklagerungen. Durch die achsparallele Führung der Wälzkörper reduziert das Bauteil innere Reibung und erlaubt hohe Drehzahlen bei gleichzeitig gleichmäßiger radialer Kraftübertragung auf die umgebenden Komponenten.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen auf präzisem Abstand und verhindert das gegenseitige Berühren der Wälzkörper während des Umlaufs. Dadurch vermindert sich die Wärmeentwicklung in der Kontaktzone. SKF legt die Baueinheit für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad aus. Bei der konstruktiven Auslegung ist zu beachten, dass die geometrische Genauigkeit und Oberflächengüte der Gegenlaufflächen maßgeblich das resultierende Betriebsspiel bestimmen.
Dieser einreihige Nadelkranz besteht aus einem formstabilen Stahlblechkäfig und präzise geführten Nadelrollen. Er besitzt weder Innen- noch Außenringe, weshalb die Wälzkörper direkt auf den gehärteten Laufflächen von Welle und Gehäuse abrollen. Dies erlaubt kompakte Lagerungsanordnungen mit hoher radialer Tragfähigkeit.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 53 mm sowie eine Gesamtbreite von 20 mm auf. Die radiale Bauhöhe beträgt folglich lediglich 4 mm, was Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraumbedarf ermöglicht.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behält der Stahlblechkäfig seine Stabilität. Bei der Konstruktion muss zudem der verwendete Schmierstoff auf diese Temperaturspanne abgestimmt sein.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung als direkte Gegenlaufbahnen. Diese Kontaktflächen müssen gehärtet, feingeschliffen und frei von Formfehlern sein, um Verschleiß zu vermeiden und einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper zu unterstützen.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Nadelrollen achsparallel und trennt sie voneinander. Dies reduziert Reibungseffekte zwischen aneinanderliegenden Wälzkörpern in der lastfreien Zone, mindert den Verschleiß und unterstützt eine sichere Drehzahleignung.
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