INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,45 € | 8,64 € |
| 50 | 0,92 € | 8,17 € |
| 100 | 1,37 € | 7,72 € |
Der einreihige Nadelkranz K22-26-17 von INA ermöglicht mit seinen Abmessungen von 22x26x17 mm radial hochbelastbare Lagerungen bei minimalem Einbauraum.
Der Nadelkranz K22-26-17 ist eine einbaufertige Wälzlagereinheit der Marke INA für Anwendungen mit radialer Belastung. Da dieser Nadelkäfig weder über einen Innen- noch einen Außenring verfügt, laufen die zylindrischen Wälzkörper unmittelbar auf der Welle und im umgebenden Gehäuse. Die radiale Bauhöhe beschränkt sich damit auf den Nadeldurchmesser. Mit einer Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 17 mm stellt dieses Wälzlager eine platzsparende Lösung für präzise geführte Wellen dar.
Der Nadelkranz K22-26-17 eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen radialer Bauraum fehlt, jedoch radiale Kräfte abgestützt werden müssen. Typische Einsatzfelder sind kompakte Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau mit begrenzten Einbauverhältnissen. Durch die Führung der Nadeln im Käfig bleibt der Reibungswiderstand gering, was im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen höhere Drehzahlen ermöglicht. Voraussetzung für den Einsatz ist die direkte Härtung und Bearbeitung der Kontaktflächen auf Welle und Gehäusebohrung.
Der integrierte Stahlblechkäfig des K22-26-17 hält die Nadelrollen achsparallel auf Abstand und trennt die Wälzkörper gegeneinander. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt und bleibt auch bei wechselnden thermischen Bedingungen formstabil. Bei der Auslegung ist zu berücksichtigen, dass Betriebsspiel und Rundlaufeigenschaften maßgeblich von der Maßhaltigkeit der Gegenlaufbahnen abhängen. Zur axialen Führung des Nadelkranzes genügen seitliche Borde an der Welle, Sicherungsringe oder plane Anlaufscheiben im Gehäuse.
Dieser Nadelkranz weist einen Hüllkreis-Innendurchmesser von 22 mm auf, der auf die entsprechende Welle abgestimmt ist. Der Außendurchmesser beträgt 26 mm, die Baubreite liegt bei 17 mm. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe entspricht der radiale Bauraum genau der Wandstärke von 2 mm, was besonders kompakte Gehäusebohrungen ermöglicht.
Der Nadelkranz verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig. Diese Konstruktion führt die Nadelrollen achsparallel in ihren Taschen und mindert Reibungsverluste während des Umlaufs. Der Werkstoff Stahlblech widersteht mechanischen Belastungen sowie gängigen Industrieschmierstoffen und erlaubt den Einsatz in Umgebungen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Im Gegensatz zu klassischen Nadellagern mit massivem oder gezogenem Außenring bestehen Nadelkränze ausschließlich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig. Die Welle sowie die aufnehmende Gehäusebohrung fungieren direkt als Laufbahnen. Dies spart Gewicht und radialen Bauraum ein, erfordert jedoch gehärtete und feinstbearbeitete Gegenflächen am Wellen- und Gehäusekörper.
Der zulässige Betriebsbereich für diesen Nadelkranz erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Stahlblechkäfig als auch die Nadelrollen behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit und Maßstabilität. Bei der praktischen Auslegung muss der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben sein.
Da der Nadelkranz keine eigenen Führungsborde besitzt, muss die axiale Führung durch angrenzende Maschinenteile erfolgen. Üblich sind gehärtete Anlaufscheiben, Sicherungsringe oder gefertigte Wellenschultern beidseitig der Lagerstelle. Die Anlaufflächen müssen glatt ausgeführt sein, damit der Käfig bei axialer Berührung nicht beschädigt oder übermäßig gebremst wird.
Die einreihige Bauform dieses Nadelkranzes begünstigt eine gleichmäßige Kraftübertragung über die Nadelbreite und reduziert die Neigung zu Schiefstellungen bei Wellendurchbiegungen. Sie bietet eine tragfähige Konstruktion bei geringem Bauvolumen und lässt sich in schmalen Bauräumen mit 17 mm Breite integrieren.
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