NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,64 € | 12,15 € |
| 50 | 1,29 € | 11,50 € |
| 100 | 1,92 € | 10,87 € |
Der Nadelkranz K68X74X20 von NKE Steyr bietet mit seinen Maßen 68x74x20 mm eine tragfähige, radial bauraumsparende Wälzlagerung für gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen.
Der Nadelkranz K68X74X20 gehört zur Gruppe der Nadel-Wälzlager und besteht aus einem Nadelkäfig mit geführten Nadelrollen. Mit einem Innendurchmesser von 68 mm, einem Außendurchmesser von 74 mm sowie einer Breite von 20 mm beansprucht dieses Wälzlager in radialer Richtung lediglich die Höhe der Rollenkörper. Da Innen- und Außenringe entfallen, nutzen die Nadeln die Welle sowie die Aufnahmebohrung unmittelbar als Laufbahn. Das Bauteil von NKE Steyr überträgt dadurch hohe Radialkräfte auf engstem Raum.
Konstrukteure setzen diesen Nadelkranz ein, wenn Einbauraum in radialer Richtung streng begrenzt ist und gleichzeitig hohe Radialkräfte wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben sowie Schwenk- und Hebelmechanismen des allgemeinen Maschinenbaus. Durch die Linienberührung der Nadelrollen zeichnet sich die Lagerung durch hohe Steifigkeit aus. Beachten Sie, dass das Lager als reines Loslager fungiert. Es nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf und muss bei auftretenden Axialkräften durch separate Axiallager ergänzt werden.
Da der Nadelkranz K68X74X20 ohne eigene Laufringe montiert wird, stellen Welle und Gehäusebohrung die Funktionsflächen dar. Für einen reibungsarmen Lauf müssen beide Gegenlaufflächen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Die gewählten Durchmessertoleranzen von Welle und Gehäuse bestimmen unmittelbar die resultierende Lagerluft der Baugruppe. Achten Sie bei der Konstruktion zudem auf ebene, verschleißfeste seitliche Anlaufflächen, an denen der Käfig bei axialen Ausgleichsbewegungen anlaufen kann. Eine ausreichende Schmierung vor Inbetriebnahme komplettiert die fachgerechte Montage.
Ein formstabiler Käfig führt die zylindrischen Nadelrollen direkt ohne eigene Lagerringe. Mit einer Bohrung von 68 mm, 74 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite ermöglicht die Baueinheit tragfähige Lagerungen auf engem radialem Raum. Die Nadelrollen laufen dabei unmittelbar auf der gehärteten Welle und im umgebenden Maschinengehäuse.
Aufgrund der zylindrischen Rollenkörper und der offenen Konstruktion nimmt das Lager ausschließlich radiale Kräfte auf. Durch den Linienkontakt bewältigt es hohe Radiallasten bei hoher Steifigkeit. Treten in der Lagerstelle axiale Führungskräfte auf, müssen diese durch separate Bauteile wie Axialscheiben, Anlaufringe oder kombinierte Wälzlager abgefangen werden.
Die wirksame Lagerluft entsteht erst im eingebauten Zustand zwischen Welle, Nadelrollensatz und Gehäusebohrung. Da eigene Lagerringe fehlen, hängt das Betriebsspiel vollständig von den gewählten Fertigungstoleranzen der Wellenlaufbahn und der Gehäuseaufnahme ab. Die Toleranzpaarung muss daher passend zur geforderten radialen Lagerluft ausgelegt werden.
Damit das Wälzlager seine Tragfähigkeit erreicht, müssen Welle und Gehäusebohrung als gehärtete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Erforderlich sind eine ausreichende Härtetiefe, hohe Oberflächengüte durch Schleifen oder Honen sowie enge Form- und Lagetoleranzen. Weiche oder unzureichend bearbeitete Laufflächen führen zu vorzeitigem Verschleiß der Rollen und Käfige.
Der Käfig benötigt beidseitig geeignete Anlaufflächen am Maschinengehäuse oder an der Welle, um ein axiales Wandern zu verhindern. Diese Stirnflächen sollten geschliffen und frei von scharfen Kanten sein. Konstruktiv lässt sich die Führung über Wellenschultern, präzise Anlaufscheiben oder passend positionierte Sprengringe umsetzen.
Das Lager lässt sich je nach Umgebungsbedingungen und Betriebsdrehzahl mit mineralölbasierten Schmierfetten oder Schmierölen betreiben. In geschlossenen Getriebegehäusen sorgt zirkulierendes Getriebeöl für eine ständige Versorgung. Bei Fettschmierung empfiehlt sich ein geeignetes Wälzlagerfett, das vor der ersten Inbetriebnahme gleichmäßig in den Käfig eingebracht wird.
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