NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,28 € | 5,27 € |
| 50 | 0,56 € | 4,99 € |
| 150 | 0,83 € | 4,72 € |
| 250 | 1,11 € | 4,44 € |
Der Nadelkranz K40X45X27 von NKE Steyr bietet eine flache Bauform für Wälzlagerungen mit 40 mm Wellendurchmesser bei hoher radialer Belastbarkeit.
Mit dem Nadelkranz K40X45X27 erhalten Sie ein einbaufertiges Bauteil zur direkten Lagerung zwischen Welle und Gehäuse. Dieses Wälzlager von NKE Steyr nutzt Nadelrollen, die in einem Käfig achsparallel geführt werden. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe beansprucht die Lagerstelle radial lediglich den Durchmesser der Rollen. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 45 mm sowie einer Breite von 27 mm eignet sich das Modell für platzkritische Konstruktionen im Maschinenbau.
Konstrukteure wählen diesen Nadelkranz vor allem dann, wenn hohe radiale Kräfte auf engstem Raum übertragen werden müssen. Da Nadelrollen über Linienkontakt verfügen, bewältigen sie größere radiale Lasten als herkömmliche Kugeln vergleichbarer Bauhöhe. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen, bei denen Welle und Gehäusebohrung direkt als wälzbare Laufbahnen genutzt werden.
Da dieser Nadelkranz ohne eigene Laufringe gefertigt ist, übernehmen Welle und Gehäusebohrung die Funktion der Wälzkörperlaufbahnen. Für einen verschleißarmen Lauf müssen beide Gegenflächen gehärtet und feingeschliffen sein. Beachten Sie bei der Auslegung die Anschlussmaße von 40 mm für die Welle und 45 mm für das Gehäuse. Axiale Kräfte kann der Kranz nicht aufnehmen; führen Sie die angrenzenden Maschinenteile daher mit separaten Anlaufscheiben.
Ein Nadelkranz dieser Bauform besteht aus präzise geführten Nadelrollen und einem Käfig, benötigt jedoch keine separaten Laufringe. Dadurch baut die Lagerung bei 40 mm Innendurchmesser und 45 mm Außendurchmesser flach. Sie sparen Bauraum und erzielen gleichzeitig eine hohe radiale Tragfähigkeit durch den Linienkontakt der Wälzkörper.
Die Kennzeichnung K40X45X27 gibt die Hauptabmessungen des Lagers an. Die Bohrung beziehungsweise der innere Hüllkreis beträgt 40 mm, der Außendurchmesser misst 45 mm und die Baubreite liegt bei 27 mm. Diese Maße definieren den benötigten Durchmesser der Welle sowie die passende Aufnahmebohrung des umgebenden Gehäuses.
Nadelkränze sind reine Radiallager und nehmen keine axialen Führungskräfte auf. Treten in der Konstruktion Axiallasten auf, müssen Sie den Nadelkranz mit einem separaten Axiallager kombinieren. Zudem erfordert die Baugruppe eine seitliche Führung des Käfigs über passend gestaltete Wellenschultern oder geschliffene Anlaufscheiben.
Die Nadelrollen laufen bei dieser Ausführung unmittelbar auf der Welle sowie der Gehäusewandung. Weisen diese Oberflächen keine ausreichende Härte und passende Oberflächengüte auf, führt die Belastung zu vorzeitigem Verschleiß. Für eine verlässliche Funktion müssen die Laufflächen daher wälzlagergerecht gehärtet und feingeschliffen ausgeführt sein.
Die Schmierung erfolgt über das Schmiersystem der Gesamtkonstruktion, meist mittels Öl oder Fließfett. Weil der Nadelkranz keine integrierten Dichtungen besitzt, gelangt der Schmierstoff ungehindert an die Wälzkörper. Achten Sie auf eine externe Abdichtung des Gehäuses nach außen, um Schmutz fernzuhalten und Schmierstoffverluste zu vermeiden.
Im Gegensatz zu vollnadeligen Ausführungen hält der Käfig dieses Nadelkranzes die Rollen auf Abstand und führt sie achsparallel. Das verhindert das Aneinanderreiben benachbarter Nadeln und reduziert Wärmeentwicklung sowie Reibung. Nadelkränze eignen sich deshalb für höhere Drehzahlen als Lagerungen ohne Käfigführung.
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