NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,08 € | 1,56 € |
| 100 | 0,17 € | 1,47 € |
| 250 | 0,25 € | 1,39 € |
| 500 | 0,32 € | 1,32 € |
Der Nadelkranz K3X5X9 -TVP von NKE Steyr bietet eine kompakte Radiallagerung mit den Maßen 3x5x9 mm für kleinste Einbauräume.
Mit dem Nadelkranz K3X5X9 -TVP steht eine einbaufertige Funktionseinheit aus Nadelrollen und Käfigführung für Direktlagerungen zur Verfügung. Das Bauteil verfügt über eine Bohrung von 3 mm, einen Außendurchmesser von 5 mm sowie eine Breite von 9 mm. Da Innen- und Außenringe entfallen, bestimmt lediglich der Durchmesser der Wälzkörper den radialen Bauraum. Dies ermöglicht platzsparende Konstruktionen bei gleichzeitig präziser Führung rotierender Wellen in kompakten Baugruppen.
Dieses Nadellager eignet sich für Konstruktionen mit stark begrenztem radialem Bauraum, die dennoch eine hohe radiale Tragfähigkeit verlangen. Das Bauteil dient ausschließlich zur Aufnahme von Radialkräften. Treten in der Lagerung zusätzliche axiale Kräfte auf, wird der Nadelkranz mit einem separaten Axiallager kombiniert, um die Welle in axialer Richtung zu führen.
Da der Nadelkranz K3X5X9 -TVP ohne eigene Ringe montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen. Für den Betrieb müssen diese Kontaktflächen feingeschliffen und gehärtet sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Bei der Konstruktion sind zudem geeignete seitliche Anlaufflächen vorzusehen, da der Käfig die axiale Führung der Rollen übernimmt. Eine kontinuierliche Schmierstoffzufuhr unterstützt die reibungsarme Führung der Bauteile.
Dieses Bauteil besteht aus einem geführten Satz Nadelrollen ohne Innen- oder Außenring. Es beansprucht radial lediglich die Bauhöhe der Wälzkörper. Dadurch realisieren Konstrukteure belastbare Radiallagerungen auf engstem Raum, sofern Welle und Gehäusebohrung als gehärtete Laufbahnen ausgeführt sind.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 3 mm auf, der dem Durchmesser der Welle entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 5 mm und bestimmt den Gehäusesitz. Die Baubreite ist mit 9 mm spezifiziert und bietet eine breite Auflagefläche für die Lastübertragung.
Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt die Baugruppe hohe Radialkräfte auf. Axialkräfte kann dieses Lagerprinzip bauartbedingt nicht übertragen. Bei kombinierten Belastungen müssen zusätzliche Axiallager oder passende Anlaufscheiben in die Baugruppe integriert werden, um axiale Verschiebungen abzufangen.
Der Nadelkranz besitzt weder Innen- noch Außenringe, wodurch Bauraum und Gewicht minimal bleiben. Die Nadelrollen laufen direkt auf den umgebenden Maschinenteilen. Welle und Gehäusebohrung müssen daher geschliffen und gehärtet sein, damit die Kontaktflächen den auftretenden Abwälzkräften standhalten.
Eine Nadelhülse besitzt einen dünnwandigen, spanlos geformten Außenring aus Stahlblech, während ein Nadelkranz vollständig auf Ringe verzichtet. Der Nadelkranz erfordert dadurch zwar gehärtete Gegenlaufflächen im Gehäuse, ermöglicht im Gegenzug jedoch den geringstmöglichen radialen Bauraum aller Nadelwälzlager.
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