NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,32 € | 6,05 € |
| 50 | 0,64 € | 5,73 € |
| 100 | 0,95 € | 5,42 € |
Der Nadelkranz K43X48X17 bietet mit den Maßen 43x48x17 mm eine sehr flache Bauform für radiale Lagerungen direkt auf Welle und Gehäuse.
Der Nadelkranz K43X48X17 von NTN Nadellager ist eine einreihige Baueinheit ohne Innen- und Außenring. Die Wälzkörper laufen direkt auf der gehärteten Welle sowie in der Gehäusebohrung, wodurch Radialbelastungen auf kleinstem Raum aufgenommen werden. Durch die Abmessungen von 43 mm Bohrung, 48 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite eignet sich dieser Wälzkörperkranz für platzsparende Konstruktionen. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab und unterstützt kompakte Maschinenlagerungen.
Der Nadelkranz K43X48X17 kommt vor allem in Lagerstellen zum Einsatz, bei denen kein radialer Bauraum für Ringlager zur Verfügung steht. Durch die direkte Führung der Nadelrollen auf Welle und Gehäuse nimmt die Baugruppe hohe Radialkräfte auf geringstem Querschnitt auf. Voraussetzung für den Betrieb ist, dass sowohl Welle als auch Gehäusebohrung gehärtet und geschliffen ausgeführt sind, da diese Bauteile unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen fungieren.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zur Lagerachse und verhindert ein Schränken der Wälzkörper beim Umlauf. Zudem hält die Käfigkonstruktion die Nadeln zusammen, was die Handhabung bei Montage und Wartung erleichtert und die innere Reibung reduziert. In Verbindung mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad arbeitet der Kranz formstabil unter industriellen Betriebsbedingungen.
Dieses Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 43 mm, einen Außendurchmesser von 48 mm sowie eine Gesamtbreite von 17 mm. Die radiale Bauhöhe entspricht lediglich der Differenz der beiden Durchmesser, also der Stärke der Nadelrollen. Diese kompakten Abmessungen ermöglichen raumsparende Lagerungen in Gehäusen mit begrenztem radialem Bauraum.
Da der Nadelkranz K43X48X17 ohne eigene Innen- oder Außenringe ausgeführt ist, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als Wälzlagerlaufbahnen. Für eine einwandfreie Funktion und Lebensdauer müssen die Anlaufflächen gehärtet, feingeschliffen und von passender Formgenauigkeit sein. Unzureichend gehärtete Wellen oder Gehäuse führen zu vorzeitigem Verschleiß der Kontaktflächen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne behält der Stahlblechkäfig seine Festigkeit und führt die Nadelrollen zuverlässig. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollten Sie zudem auf ein Schmiermittel achten, das diesen Temperaturbereich abdeckt und zur stabilen Schmierfilmbildung beiträgt.
Der Käfig trennt die benachbarten Nadelrollen voneinander und verhindert deren direkte Berührung sowie gegenseitiges Reiben. Gleichzeitig sichert er die parallele Führung der Rollen zur Lagerachse und verhindert Schränken beim Umlauf. Durch diese Konstruktion eignet sich der Nadelkranz auch für höhere Drehzahlen als eine vollnadelige Lagerung.
Ein klassisches Nadellager besteht in der Regel aus Nadelkranz, Außenring und teils Innenring. Der Nadelkranz K43X48X17 umfasst hingegen ausschließlich den Käfig mit den geführten Nadeln. Dies minimiert den Platzbedarf und das Gewicht der Baugruppe drastisch, erfordert jedoch präparierte Laufflächen an den umgebenden Bauteilen.
Die axiale Führung des Nadelkranzes erfolgt über seitliche Anlaufflächen an der Welle oder im Gehäuse, beispielsweise durch Wellenschultern oder Anlaufscheiben. In radialer Richtung zentriert sich die einreihige Einheit zwischen Welle und Gehäusebohrung. Ausreichende Schmierung sorgt dafür, dass Käfig und Nadeln reibungsarm an den Führungsflächen anlaufen.