INA
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| 35 | 2,62 € | 23,56 € |
Der Nadelkranz K32-38-26 von INA bietet eine radial platzsparende Lagerung mit den Maßen 32x38x26 mm und einem Stahlblechkäfig.
Der Nadelkranz K32-38-26 von INA stellt eine einbaufertige Funktionseinheit dar, die ohne eigene Ringe direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung läuft. Durch den Verzicht auf Innen- und Außenring reduziert die Komponente den erforderlichen Bauraum auf ein Minimum. Die Konstruktion nutzt zylindrische Nadelrollen, welche Kräfte über eine breite Kontaktfläche verteilen. Das Wälzlager-Element ist für Konstruktionen konzipiert, bei denen das Wellen- und Gehäusematerial als direkte Wälzkörperlaufbahn dient.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Bauteil zurück, wenn Lagerungen mit hoher radialer Tragfähigkeit bei minimaler radialer Bauhöhe realisiert werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich bei Lagerungen mit begrenztem radialem Bauraum im allgemeinen Maschinenbau. Die Nadeln übertragen rein radiale Lasten auf die gehärteten Gegenlaufflächen. Mit einer Breite von 26 mm führt das Lager Wellenabschnitte mit einem Durchmesser von 32 mm über eine breite Abstützbasis.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen parallel zur Rotationsachse. Dies wirkt einem Schränken der Wälzkörper in der lastfreien Zone entgegen und mindert die Reibung gegenüber vollnadeligen Ausführungen. Gleichzeitig hält der Käfig die Nadeln zusammen, was die Handhabung bei Montage und Reparatur erleichtert. Die Konstruktion ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt, wodurch das Bauteil auch bei erhöhter Betriebstemperatur eingesetzt werden kann.
Die Bohrung misst 32 mm, während der äußere Durchmesser 38 mm beträgt. Die Käfigbreite liegt bei 26 mm. Mit diesen Abmessungen beansprucht die Lagereinheit radial eine Bauhöhe von 3 mm, was dem Durchmesser der geführten Nadelrollen entspricht.
Da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring montiert wird, dienen Welle und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Diese müssen gehärtet und feinstbearbeitet ausgeführt sein, um dem Wälzkontakt standzuhalten. Unbearbeitete Oberflächen führen zu vorzeitiger Materialermüdung und beeinträchtigen den Betrieb.
Das Lager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad ab. Der verbaute Stahlblechkäfig behält in dieser Spanne seine mechanische Formstabilität. Der gewählte Schmierstoff muss auf die jeweiligen Betriebstemperaturen der Lagerstelle abgestimmt sein.
Das offene Bauteil besitzt keine integrierten Dichtungen und wird über die Gehäuseumgebung geschmiert. Je nach Anforderung und Drehzahl eignen sich Schmierfette oder zirkulierendes Getriebeöl. Die offene Gitterstruktur des Stahlblechkäfigs erlaubt einen Schmierstoffzutritt direkt an die Laufflächen der Nadelrollen.
Gegenüber Nadellagern mit festem Außen- oder Innenring beansprucht der Nadelkranz weniger Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht. Er erlaubt bei vorgegebenem Gehäusedurchmesser den Einsatz einer tragfähigeren Welle mit größerem Durchmesser bei geringem Platzbedarf.
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