NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,33 € | 6,38 € |
| 50 | 0,68 € | 6,03 € |
| 150 | 1,00 € | 5,71 € |
| 250 | 1,33 € | 5,38 € |
Der Nadelkranz K22X30X15 von NTN Nadellager bietet mit den Maßen 22x30x15 mm eine platzsparende Radiallagerung mit Stahlblechkäfig.
Der Nadelkranz K22X30X15 bildet eine einbaufertige Funktionseinheit für kompakte Konstruktionen, bei denen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahn dienen. Dieses Wälzlager von NTN Nadellager führt die zylindrischen Wälzkörper und ermöglicht tragfähige Radiallagerungen auf engstem Raum. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe bleibt der radiale Platzbedarf minimal. Die Ausführung eignet sich vor allem für Baugruppen, die bei geringem Bauraum Radialkräfte aufnehmen müssen.
Der Nadelkranz K22X30X15 eignet sich vor allem für Konstruktionen mit stark begrenztem radialem Bauraum, in denen Welle und Gehäuse gehärtete Laufbahnen aufweisen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen gehärtete Wellen zur Verfügung stehen. Durch die einreihige Anordnung der Nadelrollen nimmt der Kranz Radialkräfte auf und beansprucht lediglich 15 mm Einbaubreite.
Dank der niedrigen Querschnittshöhe lassen sich schlanke Gehäuse konstruieren. Die achsparallele Rollenführung begünstigt zudem einen gleichmäßigen Lauf bei rotierenden und oszillierenden Bewegungen.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und trennt die Nadeln voneinander. Dadurch verringert sich die Reibung im Vergleich zu vollnadeligen Ausführungen, was höhere Drehzahlen im Betrieb erlaubt. Die Ausführung ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Bei der Auslegung ist zu beachten, dass die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse gehärtet und feinstbearbeitet sein müssen. Da der Nadelkranz offen konstruiert ist, werden Schmierung und externe Dichtungen auf die jeweiligen Betriebsbedingungen abgestimmt.
Dieser Nadelkranz weist einen Innendurchmesser von 22 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Breite von 15 mm auf. Diese Maße entsprechen dem Hüllkreis der Wälzkörper. Bei der Montage dienen die 22 mm als Nennmaß der Welle und die 30 mm als Aufnahmebohrung des Gehäuses.
Weil dieser Nadelkranz ohne eigene Ringe montiert wird, fungieren Welle und Gehäuse direkt als Wälzkörperlaufbahn. Die Kontaktflächen müssen gehärtet und feingeschliffen sein, um Materialverschleiß zu mindern. Eine unzureichende Oberflächenhärte führt unter Last zu vorzeitiger Ermüdung und verringert die Lebensdauer der Lagerstelle.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch den formstabilen Stahlblechkäfig und die Wärmebehandlung der Nadelrollen bestimmt. Der eingesetzte Schmierstoff sollte für diese thermischen Bedingungen geeignet sein, um einer Mangelschmierung im Betrieb entgegenzuwirken.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus dem Führungskäfig und den darin gehaltenen Nadelrollen. Gegenüber kompletten Nadellagern mit massivem oder gezogenem Außenring spart diese Bauart radialen Bauraum sowie Gewicht ein. Allerdings erfordert der Einsatz stets geschliffene und gehärtete Laufbahnen direkt auf Welle und Gehäuse.
Der Stahlblechkäfig führt jede Nadelrolle achsparallel und trennt benachbarte Wälzkörper voneinander. Dadurch reduziert sich die Reibungswärme, wodurch der Nadelkranz für höhere Drehzahlen ausgelegt ist als vollnadelige Lager. Zudem führt der Käfig die Wälzkörper in der lastfreien Zone.
Das Bauteil ist herstellungsbedingt offen und verfügt über keine integrierten Dichtungen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit muss daher über die umgebende Gehäusekonstruktion gelöst werden. Zur Schmierung eignen sich Wälzlagerfette oder Schmieröle, die vor Inbetriebnahme gezielt in die Lagerstelle eingebracht werden.