NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 5,52 € | 49,72 € |
Der Nadelkranz K85X92X30 von NTN Nadellager bietet mit den Maßen 85x92x30 mm eine einreihige, radial hoch belastbare Lagerung bei minimalem Bauraumbedarf.
Der Nadelkranz K85X92X30 fungiert als eigenständige Wälzlagereinheit für Konstruktionen mit gehärteten und geschliffenen Laufbahnen auf Welle und Gehäuse. Da Innen- und Außenring entfallen, nutzt dieses Bauteil den vorhandenen radialen Einbauraum vollständig aus. Der Hersteller NTN Nadellager stattet den Kranz mit einem formstabilen Stahlblechkäfig aus, der die zylindrischen Wälzkörper parallel führt. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Komponente zurück, wenn hohe Tragkräfte auf engem Raum gefordert sind und ein Standard-Wälzlager zu groß baut.
Diese Lagereinheit kommt vor allem bei kompakten Wellenlagerungen mit hohen Radiallasten zum Einsatz. Überall dort, wo Gehäusebohrung und Wellenzapfen direkt als Laufbahn dienen können, spart der Verzicht auf massive Ringe wertvolles Gewicht und Volumen. Der einreihige Kranz nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und führt die Nadeln auch bei dynamischen Drehbewegungen spurtreu. Durch die gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Nadelbreite von 30 mm eignet sich das Lager für hoch beanspruchte Industrieanwendungen.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper sicher auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Nadeln. Das reduziert die Reibung und begünstigt höhere Drehzahlen im Vergleich zu vollrolligen Ausführungen. Zudem ist der Nadelkranz für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Bei der Auswahl sollten Sie beachten, dass Wellen- und Gehäuselaufbahnen gehärtet sowie maßgenau gefertigt sein müssen, um die Lebensdauer des Lagers im Dauereinsatz zu erreichen.
Diese Ausführung weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 92 mm sowie eine Baubreite von 30 mm auf. Aus der Differenz zwischen Bohrung und Außendurchmesser ergibt sich eine geringe radiale Schnitthöhe, wodurch die Einheit eine flache Bauform ermöglicht.
Da der Nadelkranz bauartbedingt keine eigenen Laufringe besitzt, fungieren die Welle und die Aufnahmebohrung des Gehäuses unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen. Für einen reibungsarmen Lauf und zur Vermeidung vorzeitigen Verschleißes müssen die Kontaktflächen gehärtet, feingeschliffen sowie geometrisch exakt ausgeführt sein. Weiche Oberflächen würden sich unter Last plastisch verformen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Ausschlaggebend für diese Grenzwerte sind die Formstabilität des verbauten Stahlblechkäfigs und der Nadelrollen. Bei der Inbetriebnahme müssen Sie ein Schmiermittel wählen, dessen Viskosität und thermische Beständigkeit auf die konkreten Einsatztemperaturen Ihrer Anlage abgestimmt sind.
Ein klassisches Nadellager umfasst neben dem Rollensatz üblicherweise einen Außenring und optional einen Innenring. Ein Nadelkranz hingegen besteht lediglich aus den Nadelrollen und dem führenden Käfig. Durch den Wegfall massiver Ringe erreichen Sie minimale radiale Abmessungen und ein geringes Eigengewicht, benötigen jedoch gehärtete Laufflächen an den Anschlussbauteilen.
Das Bauteil verfügt über offene Seiten ohne integrierte Dichtungen, wodurch Schmieröl oder Wälzlagerfett ungehindert an die Rollen gelangen kann. Sie binden den Kranz entweder an eine bestehende Ölumlaufschmierung an oder befüllen ihn vor der Montage mit geeignetem Schmierfett. Externe Dichtelemente an der Gehäusekonstruktion verhindern Schmiermittelverlust und das Eindringen von Schmutz.
Stahlblechkäfige bieten eine hohe mechanische Festigkeit bei geringem Gewicht und beanspruchen im Lagerquerschnitt sehr wenig Raum. Sie führen die Nadelrollen achsparallel in der unbelasteten Zone und verhindern das Schränken der Wälzkörper. Darüber hinaus ermöglicht der Werkstoff Stahl einen weiten Temperatureinsatzbereich ohne thermische Verformung.