KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5% | 18,51 € |
| 25 | 10% | 17,54 € |
| 50 | 15% | 16,56 € |
Kompakter Nadelkranz K55X63X32 H.ZB2 von JTEKT-KOYO mit gehärtetem Stahlkäfig, Maße 55x63x31,8 mm für hochbelastbare radiale Lagerungen auf engem Bauraum.
Der einreihige Nadelkranz K55X63X32 H.ZB2 von JTEKT-KOYO fungiert als eigenständige Funktionseinheit ohne eigenen Innen- oder Außenring. Die Nadelrollen laufen bei dieser Bauform unmittelbar auf der gehärteten Welle sowie in der Gehäusebohrung. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 63 mm und einer Breite von 31,8 mm ermöglicht dieses Bauteil eine radial extrem platzsparende Lagerung bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit. Das Wälzlager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Dieser Nadelkranz kommt überall dort zum Einsatz, wo Konstrukteure bei hohen radialen Kräften nur ein minimales radiales Einbaumaß zur Verfügung haben. Da Innenring und Außenring entfallen, entspricht die radiale Bauhöhe lediglich dem Durchmesser der Nadelrollen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Lagerstellen mit reiner Radialbelastung. Voraussetzung für den Betrieb ist, dass Welle und Gehäusebohrung als gehärtete und geschliffene Laufbahnen ausgeführt sind.
In dieser Variante führt ein gehärteter Stahlkäfig die Wälzkörper achsparallel durch die lastfreie Zone. Der Käfig verhindert den direkten Kontakt benachbarter Nadelrollen, reduziert dadurch Reibungsverluste und beugt einem Schränken der Rollen vor. Die Käfigführung unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung in der Lagerstelle. Bei der Konstruktion sollten Sie beachten, dass Axialkräfte separat über Anlaufscheiben aufgenommen werden müssen, da Nadelkränze ausschließlich reine Radiallasten übertragen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 63 mm sowie eine Breite von 31,8 mm auf. Die radiale Bauhöhe entspricht der Differenz zwischen Außen- und Innendurchmesser. Durch diese Abmessungen eignet sich das Modell für Wellen mit 55 mm Nenndurchmesser in entsprechend präparierten Gehäusen.
Weil Nadelkränze ohne Innen- und Außenring arbeiten, dienen Welle und Gehäusebohrung unmittelbar als Laufbahnen. Diese Oberflächen müssen gehärtet, feingeschliffen und formgenau gearbeitet sein. Eine entsprechende Oberflächengüte trägt dazu bei, vorzeitigem Verschleiß der Wälzkörper vorzubeugen und die Tragfähigkeit zu nutzen.
Für diesen Nadelkranz ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten der gehärtete Stahlkäfig und die Wälzkörper ihre Form- und Maßhaltigkeit. Bei der Schmierstoffwahl sollten Sie darauf achten, dass die Betriebstemperatur des gewählten Fettes oder Öls mit diesem Bereich harmoniert.
Ein gehärteter Stahlkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und führt sie achsparallel durch den Kranz. Das mindert unerwünschte Reibungseffekte an den Wälzkörpern. Zudem verleiht der Werkstoff dem Bauteil mechanische Festigkeit gegenüber Führungs- und Beschleunigungskräften im laufenden Betrieb.
Ein Nadelkranz kann konstruktionsbedingt ausschließlich radiale Belastungen aufnehmen. Treten in der Lagerstelle Axialkräfte auf, müssen Sie diese durch gesonderte Bauteile wie Anlaufscheiben, Anlaufbunde oder axiale Sicherungsringe abstützen. Seitliche Führungsflächen sollten ebenfalls fein bearbeitet und geschmiert sein, um Reibung an den Stirnflächen des Käfigs zu minimieren.
Der Nadelkranz K55X63X32 H.ZB2 ist als einreihiger Kranz ausgeführt und führt eine Nadelreihe. Einreihige Ausführungen bieten eine schlanke axiale Baubreite bei hoher radialer Tragfähigkeit. Zweireihige Modelle bauen axial breiter und nehmen entsprechend höhere Lasten auf, beanspruchen dafür jedoch mehr Einbauraum in Breitenrichtung.