INA
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Der zweireihige Nadelkranz K60-68-30 -ZW von INA bietet hohe radiale Belastbarkeit bei kompakten Maßen von 60x68x30 mm.
Der Nadelkranz K60-68-30 -ZW von INA ist ein montagefertiges Wälzlagerelement ohne Innen- und Außenring. Die Konstruktion nutzt direkt gehärtete und geschliffene Wellen sowie Gehäusebohrungen als Laufbahnen. Durch diese Bauart beansprucht die Lagerung minimalen radialen Bauraum. Das Bauteil führt zylindrische Nadelrollen achsparallel in einem formstabilen Stahlblechkäfig, wodurch Reibungsmomente auch bei dynamischen Belastungen gering bleiben.
Dieser Nadelkranz eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen hoher radialer Bauraumdruck auf starke Kräfte trifft. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen oder mechanischen Antrieben mit begrenztem radialem Bauraum. Da das Wälzlager keine eigenen Ringe besitzt, hängt die erreichbare Präzision direkt von der Oberflächengüte der Welle und des Gehäuses ab. Die zweireihige Wälzkörperanordnung verteilt auftretende Kräfte über die gesamte Lagerbreite von 30 mm.
Das Nachsetzzeichen ZW kennzeichnet den zweireihigen Aufbau des Kranzes. Gegenüber einreihigen Ausführungen gleicher Bauhöhe bietet diese Variante eine vergrößerte Kontaktfläche zur Aufnahme radialer Kräfte. Der verbaute Stahlblechkäfig trennt die Nadelrollen voneinander und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Wälzkörper. Zudem ermöglicht das Material einen zulässigen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Für die Schmierung eignen sich Schmieröle oder Schmierfette, die das System rasch durchdringen.
Dieses Bauteil besteht aus zwei Reihen zylindrischer Nadelrollen, die in einem gemeinsamen Käfig geführt werden. Da Innen- und Außenring fehlen, benötigt die Lagerung extrem wenig radialen Bauraum. Die Welle und die Gehäusebohrung dienen hierbei unmittelbar als Wälzkörperlaufbahnen.
Die Bohrung beträgt 60 mm, der Außendurchmesser 68 mm und die Gesamtbreite 30 mm. Diese Maße definieren den benötigten Hüllkreis zwischen der verwendeten Welle und dem umschließenden Gehäuse.
Das Nachsetzzeichen ZW steht für einen zweireihigen Nadelkranz. Diese Konstruktion führt zwei parallele Reihen von Nadelrollen nebeneinander, was die wirksame Kontaktfläche für radiale Kräfte gegenüber einreihigen Nadelkränzen gleicher Bauhöhe vergrößert.
Der Nadelkranz ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die thermische Belastbarkeit sind in der Praxis neben dem Stahlblechkäfig vor allem der gewählte Schmierstoff sowie die Maßstabilität der Gegenlaufflächen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und verhindert ein Verkanten der Nadeln während des Betriebs. Durch die exakte Führung wird die Reibung zwischen den Nadeln reduziert, was auch bei höheren Drehzahlen einen ruhigen Lauf unterstützt.
Da der Nadelkranz ohne eigene Laufringe montiert wird, müssen die Kontaktflächen auf Welle und Gehäuse als gehärtete und feingeschliffene Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein. Nur so lassen sich Verschleiß vermeiden und die volle Leistungsfähigkeit des Lagers ausschöpfen.
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