KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der einreihige Nadelkranz K9X12X10 FV von JTEKT-KOYO bietet auf 9x12x10 mm eine hochbelastbare, platzsparende Lagerung für Wellen und Gehäuse.
Der Nadelkranz K9X12X10 FV von JTEKT-KOYO bildet eine kompakte Wälzlagereinheit für radiale Lagerungen bei engem Bauraum. Das Bauteil führt zylindrische Nadeln in einem gehärteten und vergüteten Stahlblechkäfig. Da Nadelkränze ohne eigene Ringe auskommen, nutzen sie gehärtete Wellen und Gehäusebohrungen direkt als Laufbahnen. Dies spart Gewicht und ermöglicht minimale Bauhöhen bei hohen radialen Kräften. Konstrukteure und Instandhalter schätzen diese Bauform für kompakte Getriebe- und Wellenlagerungen.
Der Nadelkranz K9X12X10 FV kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Tragfähigkeit auf kleinstem Bauraum gefordert ist. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getrieben sowie allgemein bei radial hoch belasteten Wellenlagerungen mit begrenztem Einbauraum. Durch die einreihige Ausführung führt der Käfig die Wälzkörper achsparallel und wirkt einem Schränken der Nadeln entgegen. Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Versorgung durch Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Gehäuse.
Der gehärtete und vergütete Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen auf Abstand und verringert die Reibung zwischen den Wälzkörpern. Gleichzeitig verleiht die Wärmebehandlung dem Käfig eine hohe Formstabilität unter dynamischer Belastung. Der Nadelkranz eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Konstruktiv ist zu beachten, dass Welle und Gehäusebohrung als gehärtete Laufbahnen ausgeführt sein müssen, da der Nadelkranz ohne Innen- und Außenring arbeitet.
Der Nadelkranz K9X12X10 FV besitzt einen Innendurchmesser von 9 mm, einen Außendurchmesser von 12 mm und eine Breite von 10 mm. Die geringe radiale Bauhöhe entspricht dem Durchmesser der geführten Nadelrollen, was eine sehr flache Konstruktion ermöglicht.
Dieser Nadelkranz ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der gehärtete Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine mechanische Festigkeit. Begrenzend wirkt in der Praxis neben dem Käfigmaterial vor allem der eingesetzte Schmierstoff im umgebenden Aggregat.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den Nadeln und dem Käfig. Das Lager nutzt die Welle und die Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Daher müssen die Gegenlaufflächen gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden und die Funktion der Lagerstelle zu erfüllen.
Der Käfig besteht aus gehärtetem und vergütetem Stahlblech. Dieses Material trägt zu einer hohen Zähigkeit und Führungssicherheit der Nadeln bei dynamischen Lastwechseln bei. Zudem trennen die Käfigstege die einzelnen Wälzkörper, wodurch keine direkte Gleitreibung zwischen benachbarten Nadeln entsteht.
Das Lager besitzt keine integrierten Dichtungen und wird über die Schmierstoffversorgung der umgebenden Konstruktion geschmiert. Je nach Anforderung kommen Öle oder Wälzlagerfette zum Einsatz. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist stets der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad zu berücksichtigen.