KOYO
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Zweireihiger Nadelkranz K68X74X35 CHZW von JTEKT-KOYO mit 68 mm Bohrung und gehärtetem Stahlkäfig für kompakte, hoch belastbare Radiallagerungen.
Der Nadelkranz K68X74X35 CHZW von JTEKT-KOYO stellt eine einbaufertige Funktionseinheit dar, die Nadelrollen präzise führt. Da diese Lagerbauform ohne eigenen Innen- oder Außenring auskommt, bildet die radiale Bauhöhe lediglich den Durchmesser der Nadeln ab. Welle und Gehäusebohrung dienen bei sachgerechter Härtung unmittelbar als Laufbahnen. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Wälzlager zurück, wenn kleinste Einbauräume mit hohen Anforderungen an radiale Kräfte zusammentreffen.
Dieser zweireihige Kranz nimmt radiale Belastungen auf und verteilt die Kräfte gleichmäßig über eine verdoppelte Anzahl an Wälzkörpern. Typische Anwendungsbereiche liegen in kompakten Baugruppen, bei denen axialer Bauraum für breitere Lagerstellen vorhanden ist, radial jedoch wenig Spielraum bleibt. Sie erzielen mit dieser Bauweise eine hohe Steifigkeit der Lagerung. Voraussetzung für den zuverlässigen Einsatz bleibt eine präzise bearbeitete Gegenlauffläche auf Welle und Gehäuse.
Der gehärtete Stahlkäfig führt die Nadelrollen beider Reihen achsparallel und hält die Wälzkörper auf festem Abstand. Auf diese Weise trennt der Käfig benachbarte Nadeln und vermindert Reibungsverluste bei hohen Drehzahlen. Gleichzeitig erhöht die Materialhärtung die Formstabilität unter dynamischer Beanspruchung. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad behält die Baugruppe ihre Maßhaltigkeit, wodurch sich das Lager flexibel in industrielle Maschinenkonzepte integrieren lässt.
Die Ausführung führt Nadelrollen in einem gehärteten Stahlkäfig und benötigt weder Innen- noch Außenring. Die zweireihige Anordnung verteilt radiale Kräfte auf zwei parallele Rollenbahnen. Durch den Verzicht auf eigene Ringe bleibt der radiale Platzbedarf minimal, während die Tragfähigkeit durch die breitere Bauform zunimmt.
Mit einem Innendurchmesser von 68 mm, einem Außendurchmesser von 74 mm sowie einer Breite von 35 mm beansprucht die Einheit nur minimalen radialen Bauraum. Die Differenz zwischen Innen- und Außendurchmesser bestimmt die radiale Querschnittshöhe, welche dem Nenndurchmesser der Nadelrollen entspricht.
Die Käfigkonstruktion führt die Nadeln beider Reihen parallel zueinander und trennt aneinanderliegende Wälzkörper. Durch die Härtung widersteht der Käfig mechanischen Beanspruchungen im Betrieb. Dies unterstützt die Führungseigenschaften in der lastfreien Zone sowie eine gleichmäßige Lastverteilung.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne behält der gehärtete Stahlkäfig eine stabile Führung der Nadeln bei. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass das gewählte Schmiermittel für denselben thermischen Arbeitsbereich ausgelegt ist.
Da der Kranz ohne Laufringe arbeitet, fungieren Wellenzapfen und Gehäusebohrung direkt als Laufbahnen. Diese Kontaktflächen müssen gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermindern. Zudem erfordert die seitliche Führung entsprechende Anlaufflächen auf der Welle oder im Gehäuse.