KOYO
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Nadelkranz K55X62X18 FH.ZB2 von JTEKT-KOYO: Einreihiger Wälzkörpersatz mit gehärtetem Stahlblechkäfig in den Abmessungen 55x62x18 mm für minimale radiale Bauhöhen.
Der Nadelkranz K55X62X18 FH.ZB2 bildet eine kompakte Lagereinheit für Konstruktionen mit extrem begrenztem radialem Bauraum. Da dieses Wälzlager ohne eigenen Innen- und Außenring arbeitet, laufen die zylindrischen Wälzkörper direkt auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Das Bauteil von JTEKT-KOYO nimmt hohe radiale Lasten auf und beansprucht dabei lediglich die radiale Höhe der Nadelrollen. Die Konstruktion ermöglicht eine radiale Führung bei geringem Eigengewicht der Lagerung.
Dieser einreihige Nadelkranz gelangt vor allem dort zum Einsatz, wo radialer Bauraum und rotierende Masse auf ein Minimum reduziert werden müssen. Durch den einreihigen Aufbau überträgt das Bauteil radiale Belastungen direkt zwischen Welle und Gehäusewandung. Dies ermöglicht schlanke Maschinenkonstruktionen bei hohen Anforderungen an die Baugröße. Voraussetzung für den zuverlässigen Betrieb ist, dass Welle und Gehäusebohrung gehärtet und als Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sind.
Der integrierte, gehärtete Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und hält sie auf Abstand. Dadurch verhindert die Käfigkonstruktion den direkten Kontakt benachbarter Nadeln, was die Reibung im Lagerbetrieb verringert. Die Führung in den Taschen sorgt dafür, dass die Wälzkörper auch in der lastfreien Zone nicht verkanten. Zudem deckt die Ausführung einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab, was den Einsatz bei entsprechenden thermischen Bedingungen ermöglicht.
Dieser einreihige Nadelkranz besteht aus einem Satz zylindrischer Wälzkörper und einem führenden Käfig, besitzt jedoch weder Innen- noch Außenring. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Dadurch entsteht eine radiale Lagerung mit minimaler Bauhöhe bei gleichzeitig geringem Gewicht.
Die Bohrung misst 55 mm, was dem Wellendurchmesser entspricht. Der Außendurchmesser beträgt 62 mm und gibt die erforderliche lichte Weite der Aufnahmebohrung im Gehäuse vor. Die Baubreite beläuft sich auf 18 mm. Diese Maße müssen exakt zur vorgesehenen Anschlusskonstruktion passen.
Die Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieses Bereichs behält der gehärtete Stahlblechkäfig seine Festigkeit und Formstabilität. Eingesetzte Schmierstoffe sollten ebenfalls für diese Temperaturgrenzen und die vorherrschenden Betriebsbedingungen geeignet sein.
Da der Nadelkranz K55X62X18 FH.ZB2 ohne eigene Ringe ausgeführt ist, dienen die Oberflächen von Welle und Gehäuse direkt als Rollbahnen. Diese Laufbahnen müssen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Eine gehärtete Lauffläche ist notwendig, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden und die radiale Tragfähigkeit zu nutzen.
Der Käfig hält die Nadelrollen auf gleichmäßigem Abstand und führt sie parallel zur Drehachse. Das verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper, reduziert Reibungsverluste und wirkt einem Schränken der Nadeln in der entlasteten Zone entgegen. Durch das Härten widersteht das Blech den mechanischen Beanspruchungen im Laufbetrieb.
Ein Nadelkranz besteht ausschließlich aus den Wälzkörpern und dem Käfig, benötigt also gehärtete Gegenflächen an Welle und Gehäuse. Eine Nadelhülse hingegen verfügt über einen dünnwandigen Außenring aus Stahlblech. Der Nadelkranz baut dadurch im Außendurchmesser noch kompakter als eine Nadelhülse gleicher Bohrung.