KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5% | 17,36 € |
| 25 | 10% | 16,45 € |
| 50 | 15% | 15,53 € |
Der einreihige Nadelkranz K50X58X25 H.ZB2 von JTEKT-KOYO bietet kompakte radiale Führung bei 50 mm Bohrung und 58 mm Außendurchmesser.
Der Nadelkranz K50X58X25 H.ZB2 führt Wälzkörper direkt zwischen Welle und Gehäusebohrung, wodurch die Lagerung sehr wenig radialen Bauraum beansprucht. Bei Abmessungen von 50 mm Innendurchmesser, 58 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite nimmt dieses Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Durch den Verzicht auf eigene Innen- und Außenringe dient die gehärtete Welle unmittelbar als Laufbahn. Sie nutzen damit eine platzsparende Konstruktion für rotierende Baugruppen im Maschinenbau.
Diese Bauart kommt vor allem in Lagerstellen zum Einsatz, in denen radialer Einbauraum knapp bemessen ist und hohe Radiallasten anstehen. Da der Nadelkranz aus einer einreihigen Nadelanordnung besteht, führt er die Nadelrollen parallel zur Drehachse. Das wirkt einem Schränken der Wälzkörper entgegen und vermindert innere Reibung. Weil Innen- und Außenring entfallen, hängt die Eignung maßgeblich von gehärteten und geschliffenen Gegenlaufbahnen auf Welle und Gehäuse ab.
Das Bauteil besitzt einen gehärteten Stahlkäfig, der die Nadeln auch bei höheren Drehzahlen präzise führt und Verschleiß an den Stegen vermindert. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Bei der Auslegung sollte das Schmiermittel auf diesen thermischen Bereich abgestimmt werden. Zudem erfordert die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtung ein sauberes Umfeld oder externe Dichtelemente an der Gehäusewandung.
Der Nadelkranz verfügt über einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 58 mm und eine Baubreite von 25 mm. Diese Maße entsprechen dem Hüllkreis der Nadelrollen. Sie bestimmen direkt den Durchmesser der Welle sowie der aufnehmenden Gehäusebohrung, da das Lager ohne separate Lagerringe montiert wird.
Bei diesem Wälzlager rollen die Nadeln unmittelbar auf der Welle und in der Gehäusebohrung ab. Dadurch bestimmt der Durchmesser der Nadelrollen die radiale Gesamthöhe des Lagers. Um Verschleiß zu vermeiden, müssen die Oberflächen der Welle und des Gehäuses als gehärtete und fein bearbeitete Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sein.
Der gehärtete Stahlkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Nadeln untereinander. Dies mindert die Gleitreibung und wirkt einem Verkanten der Rollen in der lastfreien Zone entgegen. Die Härtung des Käfigwerkstoffs bietet Formstabilität bei mechanischen Belastungen und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Der Nadelkranz ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen bleibt das Bauteil formstabil. Für einen zuverlässigen Betrieb ist es wichtig, dass das eingesetzte Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für diesen Temperaturbereich freigegeben ist.
Da der Nadelkranz ab Werk über keine integrierten Dichtungen verfügt, muss die Lagerstelle durch externe Dichtsysteme geschützt werden. In der Regel kommen Wellendichtringe, Lamellendichtungen oder Labyrinthdichtungen im umgebenden Gehäuse zum Einsatz. Sie verhindern das Eindringen von Schmutz sowie Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel in der Lagerstelle.
Ein einreihiger Kranz führt genau eine Reihe von Nadelrollen in axialer Richtung. Er baut bei gegebener Breite sehr kompakt und bietet bei geringem Drehwiderstand eine wirksame radiale Führung. Mehrreihige Varianten nutzen dagegen zwei nebeneinanderliegende Rollensätze, was die Tragfähigkeit erhöht, jedoch meist größere Breitenmaße erfordert.